Make Art not Friends / Things may appear bigger then they are.

Kurfürstendamm, Kranzler-Eck © Kai von Kröcher, 2019

Wittenbergplatz, 29er Bus © Kai von Kröcher, 2019

Kochstraße, Checkpoint Charlie © Kai von Kröcher, 2019

Da oben hatte ich gesessen, wo das Fenster beschmiert ist © Kai von Kröcher, 2019

Kremanski © Kai von Kröcher, 2019

Chez Dirk, Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 2019

Wo das Leben dich in die Arme schließt © Kai von Kröcher, 2019

Blick aus dem Fenster (mit Mond) © Kai von Kröcher, 2019

Blick aus der Küche: Heute ist auch noch ein Tag © Kai von Kröcher, 2019

 

Und ich geh noch einmal den Kurfürstendamm entlang; am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang. +++ Ob das nicht stört, wollte die Frau neben mir gestern im Bus wissen. Die beschlagenen Scheiben, meinte sie. Das sehe doch gut aus, murmelte ich. “Wenn man sich so die Lichter anguckt…”, dachte sie nach. Ich gab ihr noch eine Weisheit mit auf den Weg, daran hat sie noch heute zu knabbern: “Kommt halt immer drauf an, was man will: Wenn ich ein klares Bild will, dann bin ich hier falsch.” +++ Vielleicht sollte ich in diesem Jahr mal eine Weihnachtsverlosung, wie sagt man das, ausloben? Eine Art Preisrätsel – zu gewinnen gibt es ein Foto, wie finden Sie diese Idee? +++ Welches ist überhaupt Ihr sehnlichster Wunsch zum diesjährigen Fest? a) ein schnelles Mobilfunknetz (auch im strukturschwachen Raum); b) Regenwald; c) endlich einmal wieder richtig schön durchgeknattert zu werden. +++ Haircut 100: die Altersmatte für Männer spaltet den Bürger in Lager wie einst Real Madrid – ein Leser aus Zehlendorf neulich schreibt: “Das Hinterfragen deiner Frisur ist vielleicht berechtigt, aber nicht so wichtig.” +++ Ich könnte als Preisfrage zum Beispiel ausloben, was denn wohl Jumper Cable Lips sind. Da wären Muttersprachler natürlich im Vorteil, zumindest die aus Amerika – ich nehme mal an, das wird was am Auto sein. +++ Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, mir mal die Lippen aufspritzen lassen – ich fände das eigentlich ganz gut. +++ Nehmen Sie das tatsächlich für bare Münze, das mit den Herbstfotos? Was ich da letztens geschrieben hab, dass die nur Platzhalter sind für etwas Größeres? Etwas, das größer ist als wir alle zusammen? Dummies in dem Sinne also vielleicht, oder ein Erlkönig? +++ Wer reitet so spät durch Nacht und Wind: Neben den Fußballernamen ploppen nun neuerdings auch andere Kiezgrößen in meinem Kopf auf, Ingo Zamperoni zum Beispiel andauernd. +++ Letzte Woche in etwa klingelte das elende Telefon. Das klingelt bei mir ja zum Glück nie: ‘Was ist das denn jetzt schon wieder für ein Arschloch’, dachte ich so. “Berliner Volksbank hier, spreche ich mit dem Herrn Otto So-und-so?” “Nee, der Herr Otto So-und-so kann noch nicht sprechen.”

 

Überschrift inspired by: Make Art Not Friends © Sturgill Simpson, 2019

Überschrift also inspired by: Objects in mirror are closer then they appear © Johnny Rotten

Lyrics: Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang © Element of Crime, 2018

So wie einst Real Madrid © Sportfreunde Stiller, 2000

40 Day Dream © Edward Sharpe & the Magnetic Zeros, 2009

Erlkönig (Ballade) © Johann Wolfgang von Goethe, 1782

 

Haircut 100 / die Verwandlung.

Herbst – the Dark Side of the Moon © Kai von Kröcher, 2019

 

Out upon the ocean waves subside. +++ Gestern ist uns vielleicht was passiert, Otto und mir – kennen Sie Kafka? +++ Beim Aufwachen heute wurde mir klar: in all den Jahren, auch früher nicht – nicht ein einziges Mal habe ich je drüber nachgedacht, was Haircut 100, also der Bandname – was der wohl für eine Bedeutung, welchen Hintergrund hat. +++ Aber fangen wir vielleicht einfach ein kleines Stück weiter vorn an: Über das Wochenende nämlich war meine Nichte zu Besuch gewesen, Ottos Cousine aus den Bergen sozusagen. Und nicht einmal nur ‘sozusagen’: Ich glaube, die haben da alles so um die Zwei- bis Dreitausender – ein hochgelegenes Kerbtal mit fünf Dörfern und ringsherum Zwei- bis Dreitausender! Ottos Cousine jedenfalls musste dann gestern wieder zur Bahn, und beim Umsteigen am Alex – ich bin ja nun wirklich nicht der Gunnar Schupelius des Internet-Blogs, aber wenn Sie im Rollstuhl sitzen oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind: Katastrophe! Jedenfalls stehen wir da schon eine ganze Weile, und der Fahrstuhl fährt voll vorbei von oben nach unten – und dann wieder voll vorbei von unten nach oben. Und vor uns erst noch eine Reihe Mütter mit ihren Kindern, dann endlich stehen wir auf der Pole Position, sagt man das so? Um das mal abzukürzen, hier kommt jetzt ein gewisser Niko oder Nico ins Spiel. Beziehungsweise kommt er fluchend, einen leeren Puppenwagen vor sich her schiebend, mit einer Bierflasche in der Hand direkt auf uns zu geschlurft. Dann drängelt er sich zwischen uns und den Fahrstuhl. Ich bin nun wirklich nicht überheblich gegenüber Menschen, bei denen es im Moment vielleicht gerade nicht so gut läuft. Aus der Situation heraus jedoch verhielt ich mich eher undifferenziert – ich sagte : “Verpiss dich hier, du Idiot!” +++ Okay, die Geschichte wird sich noch etwas ziehen, vielleicht spulen wir schon mal ein paar Kapitel vor. Als wir nämlich die Nichte bzw. Cousine in den Zug zurück in die Berge gesetzt hatten, da sind Otto und ich wieder zum Alexanderplatz. Otto liebt den Fernsehturm, und aus meinem Küchenfenster sehen wir nur den oberen Teil der Antenne. Ich finde das trotzdem erstaunlich mit seinen gerade mal vierzehn Monaten: Er bringt diese Antennenspitze nämlich schon mit dem kompletten Fernsehturm in Zusammenhang, und das nicht erst seit gestern. +++ Lange Rede, kurzer Sinne: Am Alex steht ja zurzeit gerade der Weihnachtsmarkt, und ohne zu übertreiben darf man mich gern den Gunnar Schupelius der Weihnachtsmärkte nennen. Zumindest, was den am Alexanderplatz angeht. Jedenfalls steht da dieses große Kinderkarussell, und ich habe erst mit Otto ein paar Runden im Kinderwagen drumherum gedreht, dann sind wir in den DM-Markt. +++ Am Alex gibt es übrigens zwei DM-Märkte, und der eine hat – aber das wusste ich seinerzeit nicht und habe mich da einmal dumm und dämlich gesucht: der eine hat nämlich keine Babynahrungsabteilung, was eher merkwürdig ist für einen Drogeriemarkt, aber egal. Auf dem Rückweg jedenfalls blieben wir wieder am Karussell stehen – und diesmal kaufte ich uns beiden ein Ticket. Die Fahrkartenverkäuferin meinte, von null bis hundert – hier dürfe ein jeder mitfahren! +++ Wow, wir haben uns in eine Kutsche gesetzt, das war super: Um uns herum Pferde aus Holz, und während wir uns drehten, sahen wir die Kugel des Fernsehturms am Himmel oben vorbeiziehen und die Trambahnen über den Platz und den Fernverkehr hinten am Bahnhof und die ganzen bescheuerten Leute und alles! +++ Und jetzt aber geht die Geschichte wieder in ihre Niederungen: Weil die Begegnung mit Niko unten am Fahrstuhl nämlich nicht so schön gewesen ist – Niko hatte angefangen, mich wüst zu beschimpfen und meinen Kindern den Tod zu wünschen, was ich schon mal für einen ganz großen Fehler hielt. Die Security-Leute, die ihn mit Namen ansprachen, was ich übrigens sehr menschlich und nett fand, die haben sich dazwischengestellt und versucht, die Sache zu deeskalieren. Und als unser Fahrstuhl dann endlich kam, gerade noch rechtzeitig, da schrie die Frau unter den Security-Leuten plötzlich auf: “Mensch, Nico – was machst du denn da?!” Und Nico oder Niko stand ohne Quatsch neben dem nächsten Eisenstützträger mit heruntergelassenen Hosen und kackte im Stehen gemächlich einen matschigen Haufen, er hatte uns seinen Po zugedreht. Sicherlich deshalb hatte er sich beim Fahrstuhl vordrängeln wollen, das tat mir jetzt leid – Otto schlief. +++ Und nun kommt der (für Sie) lustige Teil der Geschichte: Um uns ein nochmaliges Aufeinandertreffen mit Nico zu ersparen, fuhren Otto und ich eine Station mit der S-Bahn bis Jannowitzbrücke und stiegen dort um. Auch von dort hat man einen sehr schönen Blick auf den Fernsehturm, und ich liebe die alten Fotos unten in der U-Bahnstation. +++ Bevor es gleich aber lustig werden kann, kommt erstmal kurz noch eine recht finstere Episode – wer da etwas zarter besaitet ist, der möge noch einmal vorspulen: Als wir unten aus dem Fahrstuhl stiegen, fiel mir im Augenwinkel etwas in einer Nische auf, das konnte ich erst nicht so recht einordnen. Man ist ja nun schon etwas hartgesottener geworden in all den Jahren hier unterwegs. Otto zum Beispiel haut so schnell nichts um, aber er guckte eh irgendwo anders hin. Und als ich genauer hinsah, und das musste ich ehrlich gesagt mehrmals tun. Da saß nämlich einer im Rollstuhl, dem fehlten ein oder zwei Beine. Und oben herum konnte ich nicht so recht erkennen, was das genau war, was ich da sah. Mit einer Spritze stocherte er in seinem Arm herum, bloß konnte man den Arm nicht mehr als Arm identifizieren. Da fehlte in etwa ein ganzes Pfund Fleisch, alles war offen und blutig, wie nach einem Bombenattentat. Man sah den komplett nackten Knochen. Und da bohrte er jetzt mit der Spritze drin rum auf der Suche nach einem Einstichloch, oder wie man das nennt. +++ Und dennoch wird es (für Sie) jetzt recht lustig: Mit der Frage nämlich, ob Heroin wirklich so geil ist, dass man da alles super findet und erste Sahne gut drauf ist und denkt, was für ein schöner Tag  – obwohl man unten irgendwo in der U-Bahn lebt und aussieht wie ein schlecht bezahlter Komparse aus einem Horrorfilm mit ein oder zwei fehlenden Beinen und einem Arm, der einem bei lebendigem Leibe wegfault. Mit diesen Gedanken im Kopf also stieg ich in die U8, und man muss dazusagen, es war einer der neuen Züge, die haben wohl anscheinend ein anderes Beschleunigungsverhalten als die Wagen der alten Baureihe, das war mir vorher nie aufgefallen. Ferner sollte ich noch erwähnen, dass Otto von seiner Cousine zu Weihnachten schon vorab einen sportlichen Kinderwagen geschenkt bekommen hat, der rollt wesentlich leichter als unser alter verbogener. Das alles sollte man wissen. Ich stieg also ein auf den letzten Drücker und zog aus Bequemlichkeit die Bremse am Kinderwagen nicht an. Dann wollte ich gerade sanft in die Hocke gehen, mit Otto das Kinderkarussell noch einmal Revue passieren zu lassen. Und genau in diesem Moment zog die Bahn an. Ich verlor die Balance, versuchte, mich am Kinderwagen festzuhalten – doch der ist echt leichtgängig und machte sich selbstständig! Ich also kippte in Zeitlupe nun rückwärts der Länge nach in den Gang und blieb auf dem Rücken liegen. Ich dachte, wie peinlich, und wollte schnell wieder aufstehen. Da aber hatten mich vom Feeling her schon drei Männer von hinten gepackt und wollten mir aufhelfen. Aufgeregt schrie einer: “Kommen Sie, setzen Sie sich hin!” Ich kam mir vor wie ein alter Zausel, der einfach mal kurz in der U-Bahn umfällt. Ich wollte mich aufstützen, die Situation irgendwie retten. Ruderte mit den Händen aber in der Luft, die hielten mich ja in ihrem elenden Polizeigriff. Ich fluchte: “Jetzt lassen Sie mich endlich los!” Dann stand ich auf und versteckte mich voller Scham hinter Otto. +++ Ob die weiße Altersmatte für Hundertjährige wirklich so frisch und kreativ rüberkommt, wie es mir bisher immer vorkam – ich muss da mal drüber nachdenken.

 

Überschrift inspired by: Fantastic Day © Haircut One Hundred, 1982

Überschrift also inspired by: Die Verwandlung (Erzählung) © Franz Kafka, 1912

Bildunterschrift inspired by: The Dark Side of the Moon © Pink Floyd, 1973

Lyrics: Silver Moon © David Sylian, 1986

Gunnar Schupelius (* 1963 in Berlin-Wilmersdorf), Kolumnist der BZ

Believe in Miracles / Ein kleiner Schritt für die Menschheit.

Herbstfotografie: “Am Fenster” © Kai von Kröcher, 2019

 

Ach, auch mein Gefieder nässt der Regen, flieg ich durch die Welt. +++ Heute würde ich gerne mit Ihnen noch einmal über die Möwen von neulich sprechen. Das Besondere nämlich, am Wasser zu stehen und Möwen zu füttern – man kann Blickkontakt mit ihnen aufnehmen. Stücke von Brot, Kuchen und Kokain in die Luft werfen und mittels Gedankenübertragung, nee, das ist Quatsch. Aber man kann für die paar Minuten am Ufer tatsächlich eine Art Beziehung zu den Tieren aufbauen. Und während sie von Runde zu Runde immer enger um einem seinen Kopf herumfliegen, da muss man zwangsläufig an den Schwarzweißklassiker Die Vögel von Edgar Wallace denken – denn die Schnäbel zum Beispiel, wenn man die sich so aus der Nähe ansieht, da möchte man keinen von denen ins Auge bekommen. +++ Dänen lügen nicht. +++ Was mir dabei einfällt: Lance Armstrong war nie auf dem Mond, Ulle höchstens einmal auf ‘nem Trip. +++ Hervorragender Joke! +++ Bei Kaiser’s Rewe am Kottbusser Tor haben sie im Untergeschoss übrigens Toilettenpapier ihrer Eigenmarke, das nennt sich Believe in Miracles – vielleicht sollte ich doch noch auf Werbetexter bzw. auf Produktnamenausdenker umsatteln. +++ Was mir später nämlich dann zu den Möwen noch einfiel, da waren doch am Ende noch diese zwei jungen Frauen mit ihren Analogkameras gekommen (Ihr seid solche Fucker berichtete). Ich stand mit dem Kopf inmitten des gierigen Vogelschwarms, zu meinen Füßen, im Wasser, geiferten Schwäne, Enten und Blesshühner nach einem Stück Rossmann Knabberstange für Kinder. Otto saß in seinem Buggy und sah sich die Sache aus einem gewissen Sicherheitsabstand heraus an. Ein ziemliches Tohuwabohu also, und die eine der analogen Frauen kroch knipsend über den Boden, hielt staunend kurz inne und meinte halb außer Atem: “Krass, die ganzen Viecher!” +++ Ich fand das sehr auf den Punkt gebracht.

 

Überschrift inspired by: Believe in Miracles (“Toipa”, 3-lagig) © Rewe, 2019

Überschrift also inspired by: “Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Menschheit” © Neil Armstrong, 1969

Bildunterschrift inspired by/Lyrics: Am Fenster © City, 1977

Die Vögel (“The Birds”) © Alfred Hitchcock (Regie), USA 1963

Dänen lügen nicht © Otto Waalkes, ca. 1975

Außer Atem (“À bout de souffle”) © Jean-Luc Godard (Drehbuch/Regie), F 1960

Mein Kind schlägt mich / Herbstfotografien mit dem Dieter Nuhr der Fotografie.

Selbstporträt am Fenster © Kai von Kröcher, 2019

Sonne über dem Landwehrkanal © Kai von Kröcher, 2019

Landwehrkanal im Herbst © Kai von Kröcher, 2019

Böcklerpark neulich im Regen © Kai von Kröcher, 2019

 

Found my name in the graveyard, says you’ve looked insane. +++ Mein Rechtschreibprogramm kennt Dieter Nuhr nicht. +++ Puh, gestern Abend lief erst so ein Fernsehdrama um Kindesmisshandlung im ZDF, anschließend eine Reportage dazu. Einigermaßen deprimiert saß ich im Sessel und war wenigstens froh, dass es bei uns zu Haus genau andersrum läuft: Otto nämlich neigt zu häuslicher Gewalt gegen seine Eltern, spontan schiebt er mir manchmal den gestreckten Finger durch eines der Nasenlöcher bis hoch ins Gehirn – schreie ich auf, halb wahnsinnig vor Schmerz, überschüttet er mich auch schon mit einem sadistischen Lachen. +++ Heute endlich mal wieder Herbstfotos – wenn ich also der Anton Bruckner der Fotografie bin, jetzt habe ich wieder den Faden verloren. Wenn Dieter Nuhr der Friedrich Merz des Kabaretts ist, dann wäre ich im Gegenzug gern der Dieter Nuhr der Fotografie. Leider komme ich da etwas zu spät: Der Dieter Nuhr nämlich ist selbst schon der Dieter Nuhr der Fotografie – seine Bilder hängen zum Beispiel in einer Gladbacher Bank. +++ Jedenfalls steht Otto eher auf knorrige Musik: Als wir gestern vom herbstlichen Nachmittagsspaziergang zurückkamen, befahl er am Küchentisch wieder sofort, dass ich das Radio anstelle, er ist da sehr streng. Streng – aber mit Herz! Es lief gerade ein Song, wo ich erst dachte, das sei vielleicht eine verzerrtere Ausgabe der Frau von Lance Armstrong. +++ Das war das einzige Mal übrigens in dem Jahr damals, dass ich mir leidenschaftlich immer die Tour de France angesehen habe. Ich hasse das eigentlich, nachmittags vorm Fernseher zu sitzen und mir irgendeinen Sportmist anzugucken, aber dieses legendäre Duell mit Jan “Ulle” Ullrich gegen Lance Armstrong – wo Lance Armstrong irgendwo bei so ‘ner Bergetappe kurz vor Schluß bei irgendeinem Idioten am Straßenrand mit dem Lenker in der Einkaufstasche hängen bleibt und sich voll auf die Klappe legt mit blutenden Knien. Und Ulle, der alte Drogist, der bis dahin geführt hat – Ulle hält an und wartet auf Armstrong, und Armstrong streckt ihm humorlos die Zunge raus und zieht schnurstracks an ihm vorbei und gewinnt die Tour zum einundachtzigsten Mal. +++ Im Radio jedenfalls, da musste ich nachsehen: Das war der Song einer jungen Frau namens Pip Blom, Otto geriet förmlich außer Rand und Band – The Shed hieß der, der ist wirklich nicht schlecht…

 

Überschrift inspired by: Stumme Schreie (Fernsehdrama) © Johannes Fabrick (Regie)/ZDF, D 2019

Überschrift also inspired by: Dieter Nuhr (*1960 in Wesel), Kabarettist und Komiker

Lyrics: The Shed © Pip Blom, 2018

Anton Bruckner (*1824 in Ansfelden/Oberösterreich; † 1896 in Wien), österreichischer Komponist der Romantik

Friedrich Merz (*1955 in Brilon), dt Lobbyist

Lance Armstrong (*1971 in Plano/Texas), Ehemann von Sheryl Crow

Jan Ullrich (*1973 in Rostock), dt. Radrennfahrer

D’yer Mak’er / The Deaf Ones from Kottbusser Tor.

Urbanhafen im Herbst (Sonnenuntergang) © Kai von Kröcher, 2019

 

It’s so cold in the air, put the bud in my ear. +++ Der Post gestern war noch nicht sonderlich lange in die Umlaufbahn eingetaucht, sagt man das so? Er war jedenfalls noch nicht allzu lange “draußen”, da fiel mir schon siedend heiß ein: Maker’s Mark hat überhaupt keinen Schraubverschluss, sondern eher einen kleinen Korken. Dass er aber Maker’s Mark heißt, das wollte mir noch immer nicht einfallen. Und dass er angeblich kein Kentucky Straight Bourbon ist, sondern irgendwas anders – das lässt jetzt auch nicht gerade auf besonders viel Insiderwissen schließen, aber egal. +++ Hauptsache, die Quote stimmt. +++ Sex. +++ Heute also wieder mal ein Herbstfoto: Ich werde diesen Ausblick vermissen, aber Leben heißt Veränderung – das sagt schon die Deutsche Wohnen. +++ Was ich sonst noch erzählen wollte: Otto hört gerne Radio – beim Frühstück fordert er mich immer auf, das Transistorgerät einzuschalten. Besonders gut gefiel ihm heute der Bombay Bicycle Club. +++ Auf der Straße heute winkte er übrigens mehrmals Tauben zu. Eine saß schlaftrunken am Kottbusser Damm an einem Fenster im ersten Stock – sich sanft in den Halbschlaf dösend, den Kopf eingemummelt im aufgeplusterten Gefieder. “Drecksviecher”, dachte ich schamvoll – zu Otto sagte ich voller Verständnis: “Die wird sich ihr Dasein auch nicht ausgesucht haben!” +++ Toll allerdings ist dieser riesige Taubenschwarm da am Kottbusser Tor, der zieht über dem Hochbahnhof seine Kreise. Aufgescheucht jedesmal, nehme ich an, wenn ein U-Bahnzug einfährt. +++ Erinnert mich immer an den Film Birdy; der Soundtrack war, glaube ich, von Peter Gabriel, kann das sein? +++ Deswegen bin ich noch lange kein schlechter Mensch! +++ Besser gefielen mir heute aber die Möwen, die ich mit Otto unten am Urbanhafen fütterte: Ich warf Stücke von Rossmann-Kinderknabberstangen in die Lüfte, die Möwen führten unglaublich geschickt in der Luft ihre Manöver vor: Im Flug können sie auf einem Bierdeckel wenden und mit dem Schnabel blitzschnell Stücke von Rossmann-Kinderknabberstangen wegschnappen. Auf einmal knieten zwei jungen Frauen hinter uns auf dem Boden und schossen Analogfotos mit ihren Analogkameras und waren begeistert. +++ Und während unbescholtene Leser mit banalen Sonnenuntergangsfotos hier und harmlosen Vogelgeschichten eingelullt werden, wird hinter verschlossenen Türen längst schon an wegweisenden neuen Bildern gearbeitet, zumindest über sie nachgedacht. +++ Der oder das Blog hier fungiert demnach als eine Art Tarnkappenbomber, er lenkt von den falschen Tatsachen ab. +++ Das Bild ist sprachlich so was von schief, das könnte von Edmund Stoiber sein.

 

Überschrift inspired by: D’yer Mak’er © Led Zeppelin, 1973

Überschrift also inspired by: Kottbusser Tor | 10999 Berlin

Lyrics: Eat, Sleep, Wake © Bombay Bicycle Club, 2019

Maker’s Mark, Kentucky Straight Bourbon – seit 1959 in Loretto/Kentucky gebrannt

Birdy © Alan Parker (Regie), UK 1984

Edmund Stoiber (*1941 in Oberaudorf/Oberbayern), dt. Wortakrobat und Politiker

An der Langenscheidtbrücke / 48+ Days.

We are proud individuals living on the city (Panorama) © Kai von Kröcher, 2019

 

and we’ll rise over love and over hate through this iron sky. +++ Vielleicht werde ich mich in Zukunft so nennen: Panoramafotograf. +++ Finger weg von meiner Paranoia! +++ Ach, wie schön ist Panama! +++ Das Bild heute hier ist vorletzte Nacht entstanden, da habe ich die Kamera einfach mal aus dem Fenster gehalten – endlich mal etwas Nebel, dieser ewig strahlend blaue Himmel neuerdings geht einem ja langsam schon auf die Nerven. +++ Jedenfalls heute früh wurde ich wach, und die Frage, die noch in der Tür klemmte zwischen Morgengrauen und Tag. Komischerweise grübelte ich im Aufwachen darüber nach, ob der Song Langenscheidtbrücke im Original jetzt von Nikko Weidemann ist oder von den anderen, Viktoriapark, glaube ich. Und ob er in der einen Version überhaupt “Langenscheidtbrücke” heißt oder nicht etwa irgendwie anders. +++ Lustig auch, was man immer so träumt – schade, dass einem das immer so unkontrolliert durch die Finger rinnt wie Sand und dann ist es auf einmal verschwunden. Lassen Sie mich kurz überlegen, neulich habe ich doch auch so was Komisches geträumt, irgendwer war die Chefin von McDonald’s, ich dachte eben gerade, es wäre Annie Leibowitz gewesen, aber es war Barbara Ruttnik. Die war jedenfalls irgendwie die Chefin von McDonald’s, und ich habe irgendwem anders zum runden Geburtstag einen Gutschein für Burger King in Hamburg geschenkt und kam mir schon währenddessen ziemlich beknackt vor, das könnte Mario Adorf gewesen sein, ich bin mir nicht sicher. +++ Neulich im Radio abends lief What the World Needs Now, das ist ja auch so ein Song aus dem Abspann von Wohlfühlfilmen, da schunkeln diese ganzen elenden Tanten in ihren Sitzen dann immer leise besselt kreischend mit. Und der jedenfalls lief neulich am Sonntag dann abends im Radio, und ich spielte gerade mit meinem Sohn Otto Fußball, wir trainierten das optimierte Doppelpassspiel auf engem Raum. Und im Radio in der Küche lief nebenbei dieser Song. Ich musste dann später, als Otto im Bett lag. Da habe ich im Internet nachschauen müssen, und da war das dann echt in einer Version von Cat Power, die haut einen beinah vom Stuhl. +++ Ich weiß, Sie sind hartgesotten und werden jetzt sagen, Sie haut ganz bestimmt nichts vom Stuhl, und wahrscheinlich haben Sie Recht. +++ Die Geschichte mit Cat Powers jedenfalls ist ja, und das schwor unsere damalige Barfrau D. Stigers formally in later present known as Lotis Tyr auf das Leben ihrer Nichten und Neffen. Da hat nämlich ganz ohne Zweifel eines Abends Cat Power im Club damals am Tresen gesessen, und sie hat diesen Whiskey, wie hieß der noch. Da muss ich jetzt echt überlegen, früher hat man den im Prinzip ja ständig vor Augen gehabt. Der stand im Regal, die Flasche hat man am Abend dreißig mal irgendwie beiläufig im Augenwinkel gesehen und alle paar Wochen hat man da eine nachbestellt. Beim Lieferanten angerufen und aufs Band gesprochen: “… und dann noch ‘n Liter von dem Dings.” +++ Das macht mich jetzt irre, das war die Flasche, wo die so irgendwie ochsenblutrotes, heißes Gummi über den Schraubverschluss und den Hals gegossen haben, das nervte immer ein bisschen beim Aufmachen. Ein Bourbon jedenfalls – aber nicht, und das war das Besondere: Der kam nämlich nicht aus Kentucky, sondern irgendwo anders her. +++ Jetzt habe ich den Faden verloren.

 

Überschrift inspired by: Langenscheidtbrücke © Viktoriapark, 2008

Bildunterschrift inspired by: Iron Sky © Paolo Nutini, 2014

Finger weg von meiner Paranoia © Element of Crime, 2005

Oh, wie schön ist Panama (illustrierte Kindergeschichte) © Janosch, 1978

What The World Needs Now Is Love © Aimee Mann, 2004 (Cover)

Monster in Me © Mont Royal, 2014

 

 

 

Jürgen Grabowski / … ist das sofort, unverzüglich.

Don’t Let the System Get You Down (Panorama) © Kai von Kröcher, 2019

 

Nothing left here for me, it’s washed away, the rain pushes the buildings aside, the sky turns black. +++ Und wo waren Sie, als damals der Sohn von Carmen Nebel um ein Haar in den Club gekommen wäre?! +++ Kennen Sie das, dass Ihnen unverhofft Namen von Fußballern durch den Kopf schießen, zusammenhangslos und aus dem Blauen heraus? Und das, obwohl Sie seit Jahren kein Fußball mehr schauen? Und keinesfalls Klassiker wie Jürgen Grabowski – immer nur Spieler, die Sie nicht kennen? Hier zum Vergleich mal meine Top TenFive: Bargfrede, Bakalorz, Netanjahu, Idrissou, Cherundulo. +++ Was man nicht alles für tolle Sachen mit Photoshop machen kann – Panoramen zum Beispiel! +++ Und dann doch wieder nur ein elendes Herbstfoto, naja…

 

Überschrift inspired by: Jürgen Grabowski (*1944 in Wiesbaden), früherer Spieler der deutschen Nationalmannschaft und bei Eintracht Frankfurt

Überschrift also inspired by: Günter Schabowski (*1929 in Anklam; †2015 in Berlin) 

Bildunterschrift inspired by: Big City Life © Mattafix, 2005

Lyrics: The Sky Is Broken © Moby, 1999

Carmen Nebel (*1956 in Grimma), deutsche Fernsehmoderatorin

 

In with the In-Cloud / Sind Sie der Freund meiner Mutter.

Herbstsonne über dem Südstern am letzten Tag im Oktober (30.10) © Kai von Kröcher, 2019

Himmel nach Westen am Dienstag (5.11.) © Kai von Kröcher, 2019

Eingeregnet am Montag (4.11.) © Kai von Kröcher, 2019

Sonntäglicher Hinterhof (3.11.) © Kai von Kröcher, 2019

Düstere Aussichten heute am Mittag (7.11.) © Kai von Kröcher, 2019

Finstere Wolken von Westen am Mittwoch vergangener Woche (30.10.) © Kai von Kröcher, 2019

Gestern Abend, Blick aus der Küche hinüber zur Fernsehturmspitze (6.11.) © Kai von Kröcher, 2019

 

Blue – the dawn is growing blue. +++ Der Herbst- und Wolkenfotograf formally known as Der Künstler Blablabla setzt sich in seinen Arbeiten mit der Vergänglichkeit und einer ewig währenden Veränderung auseinander: Heute so, morgen so heißt so auch einer seiner bekannteren Zyklen – damit stellt er das Publikum vor unbequemere Fragen. +++ Ganz schön lange war es recht ruhig hier im Karton bzw. dem Blog: Kleinkindern nämlich erscheint es nicht von Bedeutung, ob der Herr Vater nun Influenzer ist oder nicht. +++ So viel also zum Herbst- und Wolkenfotograf formally known as Der Künstler Blablabla, und während Sie da draußen an den Empfangsgeräten sich gerade den Kopf zerbrechen, ob es hier auf absehbare Zeit nur noch harmlose Herbst- und Wolkenfotos zu sehen gibt (und Sie auf diese konkrete Frage erst gegen Ende des Posts eine Antwort bekommen) – da halte ich für Sie schon die nächsten zwei Insiderinformationen bereit: Nämlich haben a) Graf Tati & Les Alles aktuell einen Song veröffentlicht, der heißt SCHUFT DS. Mein Sohn Otto, ich zeige ihm generell keine Videos – aber dieses hier versetzte ihn augenblicklich in pure Ekstase: https://www.youtube.com/watch?v=K-Zsj-z46f0 +++ Zugegebenermaßen brauchte ich selbst ein ungefähr halbes Dutzend Durchläufe – jetzt jedenfalls mag ich’s sehr gern. +++ b) Ebenfalls neu und ein Video – und vielleicht eher etwas für die mit der Gnade der späten Geburt: Die junge Neu-Berlinerin Floss hat einen Weihnachtssong aufgenommen, der heißt Earth to Santa (I Am My Own Gift), unterstützt einen wohltätigen Zweck und hat nebenbei noch das Potential zur Heavy Rotation: https://www.youtube.com/watch?v=MYqc5YL5TCE&feature=youtu.be. Im Video macht außerdem Joko Winterscheidt mit, der Joko von Joko und Dings – nicht zuletzt sicherlich auch, um auf die Dringlichkeit von Organspenden hinzuweisen. +++ Meiner Meinung nach jedenfalls werden wir diesen Song zur Weihnachtszeit noch gnadenlos um die Ohren gehauen bekommen. +++ Und wo Sie sich jetzt schon fragen, wer diese junge Frau Floss ist – da gab es doch mal diese wundersame Anekdote mit ihr damals im Club: http://club49-berlin.blogspot.com/2009/11/hallo-robbi-arztroman.html +++ Auch lohnenswert übrigens dort das Video in munterer VHS-Qualität! +++ Und auf die andere Frage: Ja, es wird hier für lange Zeit nur noch belanglose Herbst- und Wolkenfotografien zu sehen geben. Dann kommt der Winter, dann kommt der Frühling. Und da wird es dann eine Ausstellung geben mit neuen Bildern – an denen sitze ich gerade hinter verschlossener Tür!

 

Überschrift inspired by: The ‘In’ Crowd © Bryan Ferry, 1974 (Cover)

Überschrift also inspired by: Hallo Robbi/Arztroman © club49, 2009

Lyrics: Solo Sunny © Günther Fischer Sextett feat. Regine Doberschütz, 1979 

Schuft DS © Graf Tati & Les Alles, 2019

Earth to Santa (I Am My Own Gift) © Floss, 2019

Junge Helden e.V.

 

 

 

The Suburbs of Mercy / Seit heute ist es endlich wieder Herbst.

Abenddämmerung, gestern: Weit aus dem Fenster gelehnt © Kai von Kröcher, 2019 (Distortion-Version)

Abenddämmerung, gestern: Weit aus dem Fenster gelehnt © Kai von Kröcher, 2019

Es ist doch nur ein Traum, das bloße Haschen nach dem Wind.

 

 

Überschrift inspired by: The Suburbs of Mercy © Kai von Kröcher, 2019

Überschrift also inspired by: Brückengeländer © Niels Frevert, 2019

Lyrics: Zu Asche, zu Staub © Severija, 2017 (written by Nikko Weidemann, Mario Kamien, Tom Tykwer)

Benito di Paula / Was kostet ein Treppenlift wirklich.

Picture this: Treppenhausfenster nach hinten © Kai von Kröcher, 2019

 

Picture this: Wohnzimmerfenster nach vorn © Kai von Kröcher, 2019

 

All I want is a room with a view, a sight worth seeing, a vision of you. +++ Haben Sie auch immer Werbe-Emails für Treppenlifte im Postfach? +++ Als ich im Untergeschoss heute mit meinem Sohn Otto dem Fahrstuhl bei Hermann am Karstadtplatz entstieg. Wenn man dort nämlich den Aufzug neben der Postfiliale nimmt, steht man beim Ausstieg zur Lebensmittelabteilung direkt vor dem Tresen der Szenegastronomie Zapfhahn. Und damit wäre diese Geschichte auch fast schon zu Ende, hätten sie in besagtem Zapfhahn nicht gerade laut das Lied Amigo Charly Brown aufgedreht. Wir hielten kurz inne, ich sagte zu Otto: “Das ist doch nicht möglich!” Hinter dem Song hatte ich immer eine Fata Morgana meiner Erinnerung vermutet, und nun gab es ihn wirklich! +++ Vor ein paar Tagen hatte ein bekannter Fotograf in den sozialen Medien dazu aufgerufen, Herbstbilder zu posten. Er ist in dem Sinne zwar noch kein wirklich bekannter Fotograf. Eher ist er bisher nur ein Bekannter von mir. Und eben auch Fotograf. Jedenfalls hatte er so was geschrieben wie: “Hey, Leute – wo bleiben eure herbstlichen Impressionen?!” Oder: “Her mit euren schönsten Herbstmotiven!” Und alle dachten, der verarscht einen nur wieder! +++ Und hier sind nun meine: Zum einen der Blick aus dem Wohnzimmer raus, vorne nach Westen – da muss man sich schon ziemlich aus dem Fenster lehnen, ganz ohne Quatsch. Und dann der aus dem Treppenhausfenster in den Hof nach Nordosten: Wenn ich mich mit Otto und verschiedensten Einkaufstüten bepackt dort bis in den dritten Stock schleppe, bleiben wir immer an einem der Fenster stehen, da muss ich kurz durchschnaufen. +++ Der Song übrigens heute im Zapfhahn: Der ist von einem gewissen Benny, der hat den 1976 und dann gleich noch einmal im Jahr ’94 als Single herausgebracht. Das Stück dreht sich um einem Typen namens Charly, der zwischen Mexiko und Paraguay an jeder Milchkanne ein Mädchen hat – am Ende ist er natürlich ein ziemliches Schlitzohr, doch keiner nimmt ihm das übel. 2001 warf auch Jürgen Drews eine Version davon auf den Markt. Das Original allerdings stammt von dem Brasilianer Benito di Paula (1975), das handelt von der Zeichentrickfigur Charly Brown von den Peanuts.

 

Überschrift inspired by: Amigo Charly Brown © Benny, 1976 & 1994

Überschrift also inspired by: Was kostet ein Treppenlift?

Lyrics: Picture This © Blondie, 1978

Paula – Mein Leben soll ein Fest sein (biografisches Filmdrama mit u.a. Carla Juri) © Christian Schwochow (Regie), D/F 2016