In der Kiste ruhig bleiben / Sinfonie einer Großstadt.

Friends Freaks Family: Gesichter einer Großstadt © Kai Heimberg, 2021

 

Some make a quiet life to keep this scared old world at bay. +++ Andere machen halt ein Buch. +++ Ich zum Beispiel bin ja erklärter Freund des Casolare. Mancher von Ihnen da draußen an den Empfängern wird nun sicher erbosen und mir die Internetfreundschaft aufkündigen. Gestern am späteren Vorabend dann aber musste ich dennoch kurz schmunzeln. Ziellos schlenderte ich zwischen den Blühwiesen gegenüber der Brücke umher. Unsichtbar hinter mir gingen den Stimmen nach zwei halbjunge Männer. Der eine machte folgenden Vorschlag, leidenschaftslos irgendwie: “Wir können uns auch ins Casolare setzen und uns anschreien lassen.” Da musste ich schmunzeln, der meinte das vollkommen ernst. +++ Mein Sohn sagte neulich zu mir: “In der Kiste ruhig bleiben!” Eine Weile dachte ich nach, dann kam mir die Übersetzung: Ruhe im Karton! +++ Sie können Kinder nicht leiden und niedliche Geschichten öden Sie regelrecht an? Mein Sohn beispielsweise, wenn er auf seinem Laufrad unterwegs ist – er sagt dann immer, das sei seine Maschine, seine MZ. Gleich um die Ecke bei uns stehen auch eine Harley und wenige Häuser weiter eine irgendwie hellblaue Royal Enfield, letztere find’ ich sehr schön. +++ Eigentlich sind Motorräder mir scheißegal, aber erinnern Sie sich zufällig an eine Fernsehserie aus den Siebzigern? Mit so ‘nem Polizisten auf einer BMW – in meiner Memoriabilität heißt der Hartmann, aber “im Netz” finde ich dazu nichts. +++ Oder ich habe nie wirklich gesucht. +++ Harley finde ich irgendwie scheiße, aber so eine 70er-BMW könnte mir schon gefallen. +++ Hat mit dem Kern hier der Sache gar nichts zu tun – eigentlich wollte ich nur heute posten, Kai Heimberg – he’s a good friend of mine, it’s true: Kai Heimberg jedenfalls hat einen Fotoband herausgebracht, da sind seine Porträts der vergangenen zwei, drei Jahre versammelt. Gesichter einer Großstadt. Und mehr wollte ich gar nicht sagen – wie meinte mein Deutschlehrer Kolkmeyer doch seinerzeit ungefähr? “Könnte Bruckner in Worte fassen, was er ausdrücken will, dann müsste er keine Musik machen.” +++ Jetzt muss man mich hier natürlich nicht gleich mit Bruckner vergleichen, ist der nicht eh schon längst tot? +++ Kai Heimberg: “Friends Freaks Family – Gesichter einer Großstadt” | 164 Seiten | 30 x 30 cm | 200 Fotografien | 30 € inkl. Versand – hier zu bestellen: heimberg_fotografie.com

 

Überschrift inspired by: Kai aus der Kiste (Kinderroman) © Wolf Durian, 1924

Überschrift also inspired by: Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt (experimenteller Dokumentarfilm) © Walther Ruttmann, D 1927

Lyrics: A New Dark Age © The Sound, 1981

Il Casolare | Cucina Casalinga Popolare | Grimmstraße 30 | 10967 Berlin

VEB Motorradwerk Zschopau (Zschopauer Motorenfabrik J.S. Rasmussen, Motorenwerke Zschopau GmbH), einstmals weltgrößter Motorradhersteller

Joseph Anton Bruckner (* 4. September 1824 in Ansfelden, Oberösterreich; † 11. Oktober 1896 in Wien), österreichischer Komponist der Romantik

Friends Freaks Family – Gesichter einer Großstadt (Fotoband) © Kai Heimberg, 2021

 

 

 

 

The Glass Fronts of Love-Me Avenue / Nothing Else Matters.

Die Zukunft des Städtebaus: Greta Kurita am Autobahndreieck Funkturm © Kai von Kröcher, 2021 (Oktapolaris, Ausschnitt)

The Whole of the Moon: Greta Kurita, südöstlich der Messe Berlin © Kai von Kröcher, 2021 (Oktapolaris)

 

You’ve been locked in here forever and you just can’t say goodbye. +++ Je mehr die zufällige Begegnung vom Sonntag (Ihr seid solche Fucker berichtete) sich von mir entfernte, desto mehr verwandelte dieser angenehme Mensch aus Unterfranken vor meinem geistigen Auge sich langsam in James Hetfield. Ich musste James Hetfield dann erst einmal googeln, bevor ich überrascht feststellen durfte: es war tatsächlich James Hetfield gewesen, der sich am Bahnhof Jannowitzbrücke von mir hatte ablichten lassen, das fand ich doch relativ schicksalhaft. +++ Man bräuchte schon eine Art Wandfries wie am Hause des Lehrers, das ist vielleicht das Problem der oktapolaren Fotografie (oben). Die Bilder schreien nach monumentalen Abmessungen, sonst kann man darin kaum etwas erkennen. Geht es im Leben schließlich nicht auch ums Erkennen? Als Beispiel habe ich Ihnen heute mal den Ausschnitt aus einem Bild der kompletten Komposition gegenübergestellt, da hat man das ganze Dilemma. +++ Ich hatte mich mittags mit Greta Kurita am Westkreuz getroffen, das ist jetzt länger als einen Monat her. Die Bilder brauchen halt immer so ewig, ein heilloses Gefummel. Es war einer dieser heißen Klimawandeltage, an denen man unweigerlich an Beatrix von Storch denkt: ihr kluges Vermächtnis, der Sonne sei es egal, ob wir Grünkernbratlinge essen. +++ Greta Kurita ist Studentin der Kunst, wir kennen uns seit mehr als ziemlich genau siebenundzwanzigeinhalb Jahren; die dystopische Location am Westkreuz hatte ich zufällig entdeckt – unter der Autobahn lebte ein halbes Dorf Obdachloser.

 

Überschrift inspired by: Future Legend © David Bowie, 1974

Überschrift also inspired by: Nothing Else Matters © Metallica, 1991

Bildunterschrift u.a. inspired by: The Whole of the Moon © The Waterboys, 1985

Lyrics: Apocalypse © Cigarettes After Sex, 2017

Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch (* 27. Mai 1971 in Lübeck), dt. Politikerin

The Buddha of Suburbia / Ein Unterfranke in Berlin.

Jannowitzbrücke: ein Unterfranke in Berlin © Kai von Kröcher, 2021

 

Living in lies by the railway line pushing the hair from my eyes, Elvis is English and climbs the hills. +++ Laut eingebautem Schrittzähler habe ich gestern 11,04 Kilometer abgerissen, einfach nur ziellos flaniert. Und viele Fotos geschossen – die meisten davon für die Tonne, wie man flapsig so sagt. +++ Unter den Gleisen der Jannowitzbrücke sprach mich ein einnehmend sympathischer Typ an: Er würde sich gern einen Börek holen, ob ich zufälligerweise etwas dazugeben könne. Er bedankte sich herzlich, dann fragte er mich: “Möchtest du vielleicht ein Bild von einem Unterfranken in Berlin machen?” Da schoss ich das Foto (oben). Ich fragte ihn noch, wie er heißt – er wünschte mir alles Gute auf Erden, dann verschwand er im Bahnhof. Kurz sah ich ihm nach, setzte dann meinen Weg durch die Spätmittagshitze fort. In etwa aber auf Höhe des Sage Clubs, da warf ich einen Blick auf das Foto im Kameradisplay. Ich kratzte mir nachdenklich das Kinn, dann drehte ich um und marschierte die zweihundert Meter zurück – vielleicht würde er sich über einen Abzug oder so freuen. +++ Felsenfest war ich mir sicher, er würde mit seinem Börek dort irgendwo sitzen. Die ganze Umgebung habe ich abgrast, aber Andi war nirgendwo mehr zu finden.

 

Überschrift inspired by / Lyrics: Buddha of Suburbia © David Bowie, 1993

Überschrift also inspired by: Englishman in New York © Sting, 1987

Sage Club Berlin | Köpenicker Straße 76 | 10179 Berlin

Paris or Maybe Hell / Fahr mit im Kli-Kla-Klawitter-Bus.

Fiktives Vinyl: Deep State Revisited – “Schrei des nächtliches Pfaus” (Elektra) © Kai von Kröcher, 2021

 

Father, I want to kill you. +++ Wie auch Jim Morrisons Vater Jim Morrison Bücher schenkte, schenkt auch Ottos Vater Otto dann und wann Bücher.

 

Überschrift inspired by: Aladdin Sane © David Bowie, 1973

Überschrift also inspired by: Kli-Kla-Klawitter (Fernsehserie für Kinder) © ZDF, D 1974 – ’76

Lyrics: The End © The Doors, 1967

Lewis Brian Hopkin Jones (* 28. Februar 1942 in Cheltenham, Gloucestershire; † 3. Juli 1969 in Hartfield, Sussex), englischer Musiker  

James Douglas Morrison (* 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida; † 3. Juli 1971 in Paris, Frankreich), US-amerikanischer Rocksänger

Überdosis Underground / Was will uns der Künstler nicht sagen.

Deep Fuck Records: Leaving in Chills – “Taylor Was A Mother (Part 1 & Part 2)”, Amiga © Kai von Kröcher, 2020/2021

 

I thought I was someone else, someone good. +++ Tolles Bild (oben) übrigens: Gestern gerade mit meinem Sohn dort vorbei spaziert. Die vergangenen Tage gemeinsam mit Otto Stück für Stück die verloren geglaubte Stadt zurückerobert. Meine Liebe zu ihr wiederentdeckt, vom Feeling her ein gutes Gefühl. Dabei den von mir geliebten Regenschirm meiner verstorbenen Mutter verbusselt – ostfälisch für: Stupidly managed to lose my umbrella. +++ Beim Kaffee Kochen heute früh darüber gerätselt, ob ich wohl jemals die Coldplay der Fotografie werden werde. Und ob ich das vielleicht sogar würde mögen, wenn ich das wäre. +++ Der Scheuer-Andi des Punk!

 

Überschrift inspired by: Underground Overdose – “Lethargie/Motor/Evolution/Angst/Tier/Blut” (Deep Fuck Rec./United) © Kai von Kröcher, 2018/2021

Überschrift also inspired by: Polarwirbelsplit – “Was will uns der Künstler nicht sagen” (Deep Fuck Rec./Sire) © Kai von Kröcher, 1999/2021

Lyrics: Perfect Day © Lou Reed, 1972

The House of the Rising Sun © The Animals, 1964 (Cover)

Rain in May / Otto ist Catweazle.

Untitled I © Kai von Kröcher, 2021

 

Untitled II © Kai von Kröcher, 2021

 

Untitled III © Kai von Kröcher, 2021

 

Untitled IV © Kai von Kröcher, 2021

 

Mutter & Sohn © Kai von Kröcher, 2021

 

Omaha Beach Revisited © Kai von Kröcher, 2021

 

Wenn Gursky Urlaub macht und auf Bildbearbeitung keinen Bock hat © Kai von Kröcher, 2021

 

 

 

In the area we now call the Atlantic Ocean, so great an area of land. +++ Beim Edeka auf Pellworm vorletzte Woche, da spielten sie noch so Hits wie oben genanntes Rain In May. Der erste Song, als ich den Laden betrat: ‘Rain in May?’, dachte ich so. Von einem gewissen Bernie Paul, wie der Kumpel von André Heller. 1981 dürfte das wohl gewesen sein – fand ich damals okay. +++ Allerdings hieß der ganz anders, aber zumindest das Jahr war korrekt. +++ Zwei Tage Dauerregen: man spürt die Flora da draußen aufatmen, wie ich wünschte zu sagen. +++ Ein Experte gestern Abend im Fernsehen sagte, diesen Regen bräuchten wir hier* jetzt vierzehn Tage, damit das was bringt. +++ Vierzehn Tage Regen, da werden einige wieder auf die Straße rennen und die Regierung stürzen. +++ Dürre in Deutschland = Erfindung der Baerbock. +++ In der Radiowerbung heute beim Frühstück, da spitzten wir beide die Ohren: “Otto ist wieder da”, oder so. +++ Und: “Otto ist Catweazle!” +++ Catweazle war nicht weniger immerhin als eine meiner absoluten Lieblingsserien im Fernsehen damals als Kind – neben der Partrigde Family, selbstverständlich! +++ Und in dem Waalkes-Remake dann auch noch der Song Magic von der Band Pilot – das treibt einem die sentimentalen Tränen der Gnade der frühen Geburt in die Augen. +++ Urlaub ist ja eher etwas für Spießer – gemeinsam jedoch mit dem Herrn Sohn war das schon eine unvergleichbar schöne Zeit. Das Bild mit dem Fahrradhelm allerdings erinnerte mich dann doch an die jungen G.I.s in der Normandie am D-Day bei der Erstürmung des Atlantikwalls; von denen kehrte ja kaum einer lebend zur Mutter zurück. +++ Könnte auf eine Art also mein Anti-Kriegs-Foto werden: der Robert Capa des Wattenmeers.

 

 

Überschrift inspired by: Rain In May © Max Werner, 1981

Überschrift also inspired by: Catweazle (Kino-Remake mit Otto Waalkes) © Sven Unterwaldt (Regie), D 2021

Bildunterschrift u.a. inspired by: Rhein II (Fotografie auf Acrylglas; 185,4 × 363,5 cm, ) © Andreas Gursky, 1999 (verkauft für € 3.100.00,00)

Lyrics: Atlantis © Donovan, 1968

Catweazle (mit Albert Geoffrey Bayldon, britische Fernsehserie) © London Weekend Television (LWT), GB 1970 – ’71

The Patridge Family (Familienserie mit David Cassidy und Susan Dey) © Screen Gems Television, USA 1970 – ’74

Magic © Pilot, 1974

D-Day Landing, Omaha Beach, Normandy (Gelatin Silver Print; 21,6 x 32,1 cm) © Robert Capa, 1944 (verkauft für $ 43.750,00)

Robert Capa (* 22. Oktober 1913 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 25. Mai 1954 in Thái Bình, Vietnam), ungarisch-US-amerikanischer (Kriegs-)Fotograf

James Nachtwey (* 14. März 1948 in Syracuse, New York), US-amerikanischer Fotograf, insbesondere der Kriegsfotografie

* Berlin/Brandenburg

Mein Hoffi / Selling England by the Pound.

Deep Fuck Records: Gabriela Peters – Part of the Scenery © Kai von Kröcher, 2021

 

I ride through the city’s backsides, I see the stars come out of the sky. +++ Komischer Typ, dieser Hasselhoff: Man weiß nie so genau, ob er einem nicht eine Falle stellt. Seltsamerweise musste ich vorgestern gerade erst an The Passenger denken. Und dass in meiner Vorstellung immer schwäbische Tanten aufspringen und die Tanzfläche stürmen, wenn die ersten Takte erklingen. Tanten in Batik-Klamotten, die sich crazy vorkommen. Rainer Haseloff aber (kleiner Scherz) – Rainer Haseloff gibt der Sache etwas Entspanntes, das könnte ein Hit werden. +++ Meiner Vermutung nach verbirgt sich hinter dem Pseudonym Gabriela Peters kein Geringerer als der spanische Ausnahmetrainer Pep Guardiola – hätten Sie’s geahnt?! +++ Meine Plattensammlung habe ich vor längerer Zeit an eine Freundin verkauft, die ich hiermit schön grüße: Hatte eigentlich eine Karte aus dem Urlaub schicken wollen – aber dann war die Woche vorbei, wie das immer so ist. Na, jedenfalls kann ich mir nicht mehr eben mal schnell eine Plattenhülle rausziehen und schauen, wie es “die Echten” gemacht haben. In meiner Erinnerung nämlich ist das Logo des Labels doch eigentlich immer hinten, oder nicht? Aber das ist schon okay, Freiheit des Künstlers. +++ Selling England by the Pound – habe nie wirklich verstanden, was genau das bedeutet. Ausverkauf, irgendwie? England scheibchenweise verscherbeln? Könnte heute Abend zumindest ein Achtelfinal-Aus werden. Für Deutschland oder für England, da muss man kein Hellseher sein. +++ Das Auto (oben) übrigens stand Ende Januar hier am Planufer, bei Peter Gabriel damals im Original war es ein ’74er Lancia Flavia, der einem gewissen Storm Thorgerson gehörte – der hat seinerzeit auch das Cover gestaltet.

 

Überschrift inspired by: Getränke-Hoffmann | Dieffenbach- Ecke Graefestraße | 10967 Berlin

Überschrift also inspired by: Selling England by the Pound © Genesis, 1973

Lyrics: The Passenger © David Hasselhoff, 2021 (Cover)

Rainer Erich Haseloff (* 19. Februar 1954 in Bülzig), dt. Politiker

Peter Gabriel (“1977 Album”) © Peter Gabriel, 1977

Euro 2020: England – Deutschland | Wembley Stadion, London | 29. Juni 2021 | Anpfiff: 18:00 Uhr

Storm Elvin Thorgerson (* 28. Februar 1944 in Potters Bar, England; † 18. April 2013 in England), brit. Grafikdesigner u.a. für Pink Floyd, Led Zeppelin, Genesis 

 

 

 

 

She Cries On Every Tune / Ich find’ das besser: Taucher.

Deep Fuck Records: Jürgen Stalin – Music Feels Better With You © Kai Heimberg (Foto), 2017 / Kai von Kröcher (Layout), 2021

 

Anybody listening, the city’s on fire, the town is burning down. +++ Ist Ihnen aufgefallen, dass man die Joachimsthaler Straße seit 2014 wieder mit “th” schreibt, wie es sich letztlich auch gehört? Dem Vorschlag zur Rückbenennung hatten CDU und Piratenpartei in der Bezirksverortnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf damals zugestimmt, während Grüne und SPD zunächst unschlüssig reagierten. +++ Das Plattencover (oben) kommt Ihnen vermutlich bekannt vor; in einer vorläufigen Version hatten wir es hier bereits letzten Freitag. +++ Darf man Gewaltherrscher als Künstlernamen zweckentfremden, oder verstößt das gegen die Gesetze des guten Geschmacks? Oder bestimmt am Ende doch einfach der Markt die Gesetze? +++ Das wäre nämlich die Frage. +++ Weitere Fragen, die mich seit längerem schon beschäftigen: Woher weiß man, dass sich das Klima an eine Obergrenze von anderthalb Grad Celsius halten wird? Und wie hält Armin Laschet es mit dem Rosenmontagsumzug im kommenden Frühjahr? +++ Für das gelungene Coverfoto vielen herzlichen Dank an Kai Heimberg!

 

Überschrift inspired by: Teardrops © Womack & Womack, 1988

inspired by: Da war so viel los © Udo Lindenberg & das Panikorchester, 1975

Lyrics: Fire © Ayo, 2013

Иосиф Виссарионович Сталин (* 6. bzw. 18. Dezember 1878 in Gori, russisches Kaiserreich; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau), kommunistischer Diktator georgischer Herkunft

Armin Laschet (* 18. Februar 1961 in Aachen, Ortsteil Burtscheid), dt. Politiker

Back to Nature / Gentlemen take Polaroids.

Oktapolaris: Wuhlheide, Berlin © Kai von Kröcher, 2021

 

The girl was never there, it’s always the same, I’m running towards nothing again and again and again and again.

 

Überschrift inspired by: Back to Nature © Magazine, 1979

Überschrift also inspired by: Gentlemen Take Polaroids © Japan, 1980

Lyrics: A Forest © The Cure, 1980

MS Franziska / Postcards from Italy.

Auf Robbenjagd im Wattenmeer: MS Nordfriesland © Kai von Kröcher, 2021 (Oktapolaris, Rohschnitt)

 

1990 gab es einen Sänger, jedes Kind und jeder alte Mann kannte seine Songs. +++ Manche Quellen führen mich bereits als Wegbereiter der oktapolaren Fotografie, das ehrt mich natürlich. +++ Auf der Nordseeinsel dort oben hatte ich ständig irgendwelche längst vergessenen Textfetzen aus Udo-Lindenberg-Songs auf den Lippen – einmal beim Frühstück zitierte ich gedankenverloren und unverhofft von der LP Votan Wahnwitz: “Ich mach’ einen Zirkus auf.” Mein Sohn starrte mich fassungslos an: Duuuuu?!! +++ Irgendwie hätte ich immer schwören können, auf der MS Franziska habe neben Paul Dahlke Marianne Hoppe in der Hauptrolle gestanden. Sagt man das so? Von der Hoppe allerdings nicht die geringste Spur. +++ Kubismus muss Luxus sein!

 

Überschrift inspired by: MS Franziska (achtteilige Familienserie über die Rheinschifffahrt) © Südwestfunk/Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, D 1977

Überschrift also inspired by: Postcards from Italy © Beirut, 2006

Lyrics: Gene Galaxo – 1990 © Udo Lindenberg & das Panikorchester, 1976

Da war so viel los © Udo Lindenberg & das Panikorchester, 1975

Glücklich mit der Bachmann © Graf Tati, 2007

Marianne Stefanie Paula Henni Gertrud Hoppe (* 26. April 1909 in Rostock; † 23. Oktober 2002 in Siegsdorf/Oberbayern), dt. Schauspielerin