Don’t judge the Look by the Lover / Woman in Chaines.

Aliens incognito: die Mona Lisa © Kai von Kröcher, 2019

 

Ihr träumt von einem Rockfestival auf dem Alexanderplatz – mit den Rolling Stones … und ‘ner Band aus Moskau. +++ Was ich über Kunst weiß, habe ich aus dem Bauch oder aus Filmen. Das ist vielleicht etwas wenig, lässt sich aber nicht ändern. Natürlich lässt sich das ändern, ich meinte das eher im Sinne von: “Das ist nun mal so.” +++ Was bedeutet die Überschrift eigentlich heute – sagt man das wirklich so? Und was hat sie mit dem Post hier zu tun? +++ Nichts. +++ Jedenfalls gibt es in dem (wie man heute gern sagt) Bio-Pic Paula des Regisseurs Christian Schwochow die Szene, da steht Paula mit anderen “gelangweilten Bürgersfrauen und -töchtern”. Da stehen die da mit ihren Staffeleien auf einer Wiese im norddeutschen Grün der Künstlerkolonie Worpswede. Mein Rechtschreibprogramm streicht mir den Ortsnamen an; entweder spricht das jetzt nicht für das Dorf – oder nicht für mein Rechtschreibprogramm. Vielleicht hat mein Rechtschreibprogramm ja auch alles, was es über Kunst weiß – vielleicht hat es das auch aus dem Bauch oder der Bildzeitung. +++ Vielleicht wohnt mein Rechtschreibprogramm in der Mau-Mau-Siedlung und hört Uriah Heep. +++ Wenn Sie mich fragen, aber das tun Sie ja nicht: Ich finde den US-Präsidenten Trump nicht gut. +++ Was der Film Paula übrigens nicht erzählt, und das finde ich schon – wie soll ich das sagen. Naja, ich komme gerade nicht auf das Wort. +++ Okay, jedenfalls stehen die Malschülerinnen, die stehen da draußen an ihrer Staffelei und malen irgendwas ab. Und Fritz Mackensen, der Worpswede im Prinzip und in echt erschlossen hatte und jetzt hier Unterricht gibt. Und eigentlich ein frühes AfD-Arschloch ist. Der mäkelt an Paula Becker, der späteren Paula Modersohn-Becker – an der hat er ständig was auszusetzen: Dass es nur auf Präzision ankäme – und auf die exakte Abbildung der Wirklichkeit. Und dass die Becker sich zum Glück eh irgendwann heiraten lassen – und dann einem frommen Ehemann sorgsam den Haushalt führen würde. Und ihre Zeit nicht mehr mit Malen vergeude. +++ Tolles Herbstwetter draußen, man möchte es essen! +++ Just in dem Augenblick bleibt ihr späterer Ehemann, Otto Modersohn nämlich, der bleibt hinter der Becker stehen, schaut ihr gebannt über die Schulter. Schiebt sich sprichwörtlich die Brille zurecht und sagt: “So sehen Sie das also.” +++ Und gestern schob ich mit meinem Sohn die Neuköllner Karl-Marx-Straße hinauf, ebenfalls herrlichstes Herbstwetter. Und sah mir die Menschen an. Und dachte an meine Fotos zurzeit. Und sagte zum Künstler in mir: “So sehen Sie das also.” +++ P.S.: Was ich vorhin nämlich sagen wollte, was der Film weglässt oder verschweigt oder unter den Teppich kehrt, und was mir nicht einfallen wollte: etwas Entscheidendes – der Film übergeht etwas äußerst Entscheidendes! +++ Mein Rechtschreibprogramm kennt Uriah Heep übrigens gar nicht…

 

Überschrift inspired by: The Look of Love © ABC, 1982

Überschrift also inspired by: The Lady in Red © Chris de Burgh, 1986

Überschrift also inspired by: Lady in Black © Uriah Heep, 1971

Überschrift also inspired by: Woman in Chaines © Tears for Fears, 1989

Lyrics: Wir wollen doch einfach nur zusammen sein © Udo Lindenberg, 1976

Paula – Mein Leben soll ein Fest sein (biografisches Filmdrama mit u.a. Carla Juri) © Christian Schwochow (Regie), D/F 2016

Verschone mich nicht mit Tränen © Rex Gildo, 1980 (dt. Cover)

Mona Lisa © Leonardo da Vinci, ca. 1503 – 1506

Björn the Hörn (*1972 in Lünen/NRW), dt. Politiker

Machine Gun Ibiza / The Sky’s Gone Out.

Aliens incorporated © Kai von Kröcher, 2019

 

But she couldn’t find how to push through. +++ Welches Geheimnis trägt wohl die junge Frau in der Mitte in sich?

 

Überschrift inspired by: Machine Gun Ibiza © Prefab Sprout, 1990

Überschrift also inspired by: Exquisite Corpse © Bauhaus, 1982

Lyrics: Moonlight Shadow © Mike Oldfield feat. Maggie Reilly, 1983

Horst Tappert (*1923 in Elberfeld/Nordrhein-Westfalen; †2008 in Planegg/Oberbayern)

Bratislava, the Portaits / Warten auf V2 Schneider.

Juri Gagarin (rechts, Hackescher Markt) © Kai von Kröcher, 2019

 

In the matter of a moment, lost till the end of time; it’s the evening of another day and the end of mine.

 

Überschrift inspired by: Bratislava – geträumtes Fotoprojekt © Kai von Kröcher, 2019

Überschrift also inspired by: V-2 Schneider © David Bowie, 1977

Bildunterschrift inspired by: Juri Gagarin (*1934 in Kluschino, Oblast Smolensk †1968 in Nowosjolowo, Oblast Wladimir), sowjetischer Kosmonaut

Lyrics: Some Other Time © The Alan Parsons Project, 1977

Patrick “Wolfgang” Lindner (*1979 in Wuppertal), dt. Politiker

Die Lichter, die Augen / Fridays for Hubraum.

Fraenkelufer im Herbst: “Was fährt die Katze?” © Kai von Kröcher, 2019

 

He’s living next the rails, he can tell you things of different cars and trains. +++ Der Song läuft gerade im Radio, passt irgendwie. +++ Meine fotografische Inspiration verlässt mich gerade, die untreue Seele. Glücklicherweise entdeckte ich gestern während des Einbruchs der Dunkelheit meine poetische Ader. Ich schrieb ein Gedicht, das geht so: Die Lichter, die Augen. +++ Als heute am Mittag der Regen einsetzte, und unten auf dem Kanal die Ruderer eines Achters laut aufschrieen, da setzte ich die Chipkarte in das Kameragehäuse und drückte ab – meine Aufmerksamkeit galt dem Miez-Rad von Lidl.

 

Überschrift inspired by: Die Lichter, die Augen (Lyrik) © Kai von Kröcher, 2019

Überschrift also inspired by: Idiots for No Future © Fridays for Hubraum, 2019

Lyrics: Pilot © The Notwist, 2002

Trompe-l’œil / Woltersdorf, Schleuse (Ost).

Aliens incognito – die doppelte Doris Day © Kai von Kröcher, 2019

Aliens incognito – Kopfhörermann & Telephone Girl © Kai von Kröcher, 2019

Kopfhörermann & Telephone Girl (anonymisiert) © Kai von Kröcher, 2019

 

Do you remember a guy that’s been in such an early song. +++ Freitag rief der Schabowski der Bundesregierung an (natürlich rief der in Wirklichkeit nicht an – warum sollte der anrufen?). Jedenfalls rief der Schabowski der Bundesregierung an, ob ich das mitgekriegt hätte, das mit dem Lehmann. “Steffen”, sprach ich deutlich und konzentriert in den Hörer, bzw. die Muschel. +++ Indie Cindy. +++ “Steffen, ob du das jetzt glaubst oder nicht, aber erst vor ein paar Tagen habe ich zufällig an den gedacht.” Und das ist keinesfalls aus den Fingern gesogen, um mich irgendwie wichtig zu machen oder so – das stimmt nämlich wirklich: Ich war gerade im Hof auf dem Weg zu den Mülltonnen, da schoss mir so durch den Kopf, ob man wohl jemals wieder was von Mike Lehmann hören wird. Und jetzt gibt es den wieder im Radio – mit einer eigenen Sendung, habe ich Freitag leider verpasst. +++ Aber sensationell: Den hatten sie ja einst mehr oder weniger vom Hof gejagt, wenn ich’s noch richtig zusammenkriege. Der wollte irgendwie seinen Job einklagen oder so. Und die haben gesagt: “Wenn das so ist – tschö mit ö!” +++ Vielleicht wird Lothar Matthäus ja nun doch noch Greenkeeper beim FC Bayern: Ehrlich gesagt, ich fände das einen super Job! +++ “Apropos”, sagte ich zum Schabowski der Bundesregierung. “Apropos, ich sollte doch immer mal was Lobendes sagen über die Weinkönigin aus der Pfalz: Bäume pflanzen, eine super Idee – ihre erste gute sogar! Ich pflanze ja schon ewig Bäume mit Ecosia, aber in diesem Fall kommt es wohl mehr auf die Message an!” +++ Wir klopften uns jeder für sich auf die Schenkel und legten auf.

 

Überschrift inspired by: Trompe l’œil (“täusche das Auge”), illusionistische Malerei

Überschrift also inspired by: Woltersdorf/Schleuse (Ost) – Mike Lehman, Radio Fritz (sfb/rbb), 1993 – 2003

Lyrics: Ashes to Ashes © David Bowie, 1980

Günter Schabowski (*1929 in Anklam †2015 in Berlin), ehem. Chefredakteur Neues Deutschland

Steffen Seibert (*1960 in München), ehemaliger Journalist

Mike Lehmann alias Peter Neurer

Indie Cindy © Pixies, 2014

Born to be Mike | radioeins | freitagabends, 23:00 Uhr

Tierwohl-Julia (*1972 in Bad Kreuznach), ehem. Weinkönigin

Datenstau / Take No Easy Way Out.

Aliens incognito – die ungeschminkte Wahrheit © Kai von Kröcher, 2019

Aliens incognito – die ungeschminkte Wahrheit © Kai von Kröcher, 2019

 

I think I died this time, suffered bullet holes. +++ Im Traum, kurz vorm Aufwachen am Morgen – in diesem Traum war ich heute in Köln. Ich begriff die Stadt irgendwie nicht und verfranzte mich ständig. Am Hauptbahnhof, gleich nebenan, lag der Marienplatz, weiter hinten der Hamburger Berg. Im Hofgarten arbeitete Gaby Zenker, die aus der Lindenstraße, sie wollte mir keinen Kaffee servieren. +++ Eigentlich stehen hier noch Fotos aus Chemnitz in der so genannten Pipeline, aber man kommt ja zu nichts. +++ Ich sagte zu Gaby Zenker, wenn ich mich jetzt an einen Tisch setze und warte, ob dann wer kommt und ich einen Kaffee bestellen kann. Sie sah mir straight in die Augen und meinte ungefähr so was von wegen, da könne ich aber warten, bis ich schwarz bin.

 

Überschrift inspired by: No One’s Easy to Love © Sharon van Etten, 2019

Überschrift also inspired by: Easy Way Out © Ilgen-Nur, 2019

Lyrics: Ships With Holes Will Sink © We Were Promised Jetpacks, 2009

Andrea Spatzek (*1959 in Salzburg), österr. Schauspielerin, lebt in Köln

 

 

Moribund the Burgermeister / Es gibt kein Zurück.

Thimo Sander – es gibt kein Zurück © Kai von Kröcher, 2019

 

At thirteen they’ll be learning and at fourteen they’ll be burnin’. +++ Lustig nach der Demo am Freitag war ja, da schob ich mit Otto die Zimmerstraße hinunter oder hinauf. Otto hatte gerade den landenden Riesenballon Ecke Wilhelmstraße bewundert, kostet übrigens nur 25 Euro pro Großem – hätte gedacht, das wäre teurer. Der trägt ja Werbung der “Welt” und erinnert an den platzenden Luftballon bei Charlie Chaplin. Ich sagte zu Otto: “Gleich platzt der.” Hätte mich aber gewundert, wenn er tatsächlich genau in dem Augenblick geplatzt wäre. +++ Und ungefähr in dem Moment kam Walter Momper herangeschlendert, mein Rechtschreibprogramm streicht seinen Namen rot an. So schnell kann das gehen: Gerade noch der “berühmteste Bürgermeister der Welt”, jetzt schon vom Internet vergessen. +++ Momper ist oder war u.a auch Präsident des Berliner Abgeornetenhauses, glaube ich, eigentlich sogar ein komischer Vogel, wenn ich’s mir überlege: Vor vielen, vielen Jahren war ich mal zu der Fotoausstellung einer Bekannten aus Stuttgart dort im Abgeortnetenhaus eingeladen. Die Bilder kamen sehr gut: Prosaische Landschaften mit Windrädern, will ich jetzt nicht beschreiben. Also vielleicht keine Kunst, die The Hörn sich zu Haus über die Sitzecke hängen würde. +++ Wer war jetzt “The Hörn” gleich nochmal, ist das ein politisch motivierter Witz? +++ Naja, und Walter Momper als Präsident des Abgeordnetenhauses damals eröffnete die Ausstellung, und dann schlurfte man in der Gruppe gemächlich durch die imposanten Hallen und Flure – und Walter beugte sich irgendwann unauffällig zu der Fotografin hinunter und momperte hörbar etwas von wegen: “Und das finden Sie schön?!” Und dazu ein so ostentativ säuerliches Gesicht, ich dachte: ein komischer Vogel! +++ Von daher war die Begegnung mit ihm hier in der Zimmerstraße a) zwar nicht sonderlich überraschend, wo er doch ein paar Meter weiter arbeitete. Und trotzdem haben Otto und ich ihn b) erstmal eine Weile verfolgt und beobachtet, so merkwürdig fanden wir den Moment. Kennen Sie die Kommissar-Folge “Die Schrecklichen”? Die wäre jetzt schwierig zu beschreiben – ganz besondere Episode. Der berühmteste Bürgermeister der Welt jedenfalls hatte sich unbemerkt von hinten genähert, während Otto und ich dem “Welt”-Ballon beim Runterkommen zuschauten. Ich sagte: “Ey, komm mal runter” und kicherte, und genau in dem Moment kam Momper von hinten und warf für einen Wimpernschlag der Geschichte einen Blick zu Otto in seinen Buggy. Ich sage ja gern, dem Otto fliegen die Herzen zu – sowas kann man sich nicht antrainieren. Oft, wenn wir beide unsere Runde drehen, drehen die Leute sich nach uns um und gleich sehen sie ein Stückchen weniger scheiße aus, das ist doch auch irgendwie ein schöner Beitrag zum Weltfrieden. +++ Der berühmteste Bürgermeister der Welt jedenfalls hielt für einen Atemzug der Geschichte inne, blickte in Ottos Wagen, dann schlurfte er weiter. Ich dachte, das ist doch Walter Momper, er hielt die Hände hinter dem Rücken verschränkt, die eine Hand unprätentiös mit einem roten Verband verbunden. Damals war ein roter Schal sein Markenzeichen gewesen, heute kennt mein Rechtschreibprogramm seinen Namen nicht mehr. Das Netz vergisst nichts, sagt man ja immer, aber dafür ist es zu jung. +++ Ich würde gern hier einen Anspieltipp zwischenschieben, eine Rückrufaktion von Glück, sozusagen: Vorgestern nämlich hatte Thimo Sanders Single Es gibt kein Zurück Video-Premiere – he’s a good friend of mine, it’s true. Gefällt mir sehr gut, typisch Hutschnur. Wir hatten Anfang des Jahres mal eine Fotosession für sein kommendes Album zusammen gemacht, aber er hatte schon damals gesagt, ein bisschen mehr Sommer wäre ihm lieber gewesen, leider haben wir es nie wiederholt. Es gibt halt kein Zurück, aber egal. +++ Das Video gibt es hier – es braucht vielleicht zwei, drei Plays, um sich einzubohren, dann aber richtig. +++ Äußerst schöner Song, ich bin sehr anfällig für so was. +++ Was nämlich merkwürdig an Walter Momper war, ich meine, er arbeitet doch seit mindestens zwanzig Jahren schon dort. Und dann schlendert er von einem Haus zum anderen und sieht sich bedächtig alles ganz genau an: die Trabis von der Trabi-Safari da bei dem Ballon, ganz banale Touristengeschichten. Auch vor der einen Galerie blieb er draußen stehen, hob und drehte den Kopf: Aha, mhm, hm. Dann wechselte er die Straßenseite, ging rüber zum Trabi-Museum. Vielleicht braucht er ein neues Auto, und wir immer hinterher, chasing Pavements. +++ Irgendwann ist uns mit dem berühmtesten Bürgermeister der Welt dann aber doch etwas langweilig geworden, wir sind tatsächlich den ganzen Weg von der Demo am Reichstag und Brandenburger Tor bis nach Hause zum Urbanhafen zu Fuß gegangen – am Ende taten dem jungen Papa die Beine weh.

 

Überschrift inspired by: Moribund the Burgermeister © Peter Gabriel, 1977

Überschrift also inspired by: Walter Momper (*1945 in Sulingen, Provinz Hannover), ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin

Überschrift also inspired by: Es gibt kein Zurück © Thimo Sander, 2019

Lyrics: Teenage Rampage © The Sweet, 1974

The Great Dictator © Charlie Chaplin (Drehbuch/Regie/Produzent/Musik), USA 1940

Björn “the Hörn” Höcke (*1972 in Lünen/Nordrhein-Westfalen), dt. Faschist

Der Kommissar – Die Schrecklichen (mit Erik Ode, Fritz Wepper u.a.) © ZDF, D 1969

Chasing Pavements © Adele, 2008

Thimo Sander – Es gibt kein Zurück (Video) © Jarek Raczek (Regie/Kamera/Schnitt), D 2019

No, you won’t fool the Children of the Revolution / Kleinkind for Future.

Der kleine Held © Kai von Kröcher, 2019

 

Autuum’s here and the time is right for fighting in the street, boy. +++ BREAKING NEWS! +++ Nun denn, aus gegebenem Anlass heute jedenfalls wird der (oder das) Blog hier bestreikt – unser feiner Herr links-grün versiffter Sohn (Foto, oben) entführt die Eltern gegen Mittag zur weltweiten Klimademo, irgendwo ganz bestimmt auch in Ihrer Nähe…

 

Überschrift inspired by: Children of the Revolution © T. Rex, 1972

Überschrift also inspired by: Fridays for Future © Greta Thunberg, 2018

Lyrics inspired by: Street Fighting Man © The Rolling Stones, 1968

Klimastreik | Berlin | Brandenburger Tor | 12:00 Uhr

Klimastreik | Braunschweig | Schlossplatz | 10:00 Uhr

Klimastreik | Hamburg | Jungfernstieg | 12:00 Uhr

Klimastreik | weltweit…

Dead Moon Rising / The Glass House Effect.

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow (Selfie) © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

 

Every season has an end. +++ Dieser kluge Gedanke, da, letztes Mal – der war ja noch gar nicht zu Ende erzählt. Einfach nur eine öde Behauptung: Song X ist besser als alles, was Musiker Y Zeit seines Lebens zu schreiben imstande sein wird, naja. +++ Okay, hier noch ein paar alte Bilder von damals, gerade schwer am Sortieren – aus der Serie “Die Flut”: Der Gentleman of the Year hatte mich abends im Glashaus in Treptow eingeschlossen, und erst nach Anbruch des Tages durfte ich wieder hinaus. +++ Auch wenn die Geschichte so nicht ganz stimmt, ich hatte ja einen Schlüssel: Doch stundenlang ganz allein in dem finsteren Schuppen war mir doch etwas mulmig zumute, das gebe ich zu. +++ Nichts zu essen oder zu trinken, merkwürdig. +++ Das habe ich Ihnen alles schon einmal erzählt, Sie haben es nur längst vergessen. +++ Ihr seid solche Fucker ist jetzt offiziell Klimagegner!

 

Überschrift inspired by: Bad Moon Rising © Creedence Clearwater Revival, 1969

Überschrift also inspired by: The Greenhouse Effect © Plan B, 1989

Lyrics: There Is an End © The Greenhorns feat. Holly Golightly, 2005

All the Young Dudes © Mott the Hoople, 1972

Glashaus | Eichenstraße 4 | 12435 Berlin-Treptow

Björn “the Hörn” Höcke (*1972 in Lünen/Nordrhein-Westfalen)

Here comes the Rain again / Briefe von Felix.

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: A19 Berlin – Rostock © Kai von Kröcher, 2002

 

It was cold and it rained so I felt like an actor. +++ Wird es hier nun jeden Tag einen Post mit alten Fotografien zu sehen geben?! +++ Was ja das Besondere an All the Young Dudes war, ging es mir neulich so durch den Kopf. Dass das ein Song ist, den 99,999% nicht nur der Erdenbevölkerung – nein, selbst 99,999% aller lebender und verstorbener Musiker. Oder lassen wir das mit den Zahlen: Dass so einen Song zu schreiben jedenfalls kaum jemand auf Erden höchstselbst in der Lage gewesen wäre. +++ Jetzt fragen Sie sich, was will er mit diesen alten Kamellen, und da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. +++ Eigentlich wollte ich heute nur kurz die paar Bilder posten, die ich aus der alten Serie “Die Flut” jetzt herausgesucht habe: Autofahren im Regen, das war immer etwas Hervorragendes, das gibt es ja heute leider nicht mehr. +++ Womit mir der Bogen noch einmal zurück zu All the Young Dudes gelungen wäre – was mir bislang nämlich völlig unbekannt war: der Song war ursprünglich gar nicht als Glam-Hymne gemeint – ganz im Gegenteil sollte er eine ähnliche Endzeitstimmung transportieren wie Five Years. +++ Felix?!

 

Überschrift inspired by: Here Comes the Rain Again © Eurythmics, 1984

Überschrift also inspired by: Briefe von Felix – ein kleiner Hase auf Weltreise (Kinderbuch) © Annette Langen (Autorin)/Constanza Droop (Illustrationen), 1995

Lyrics: Five Years © David Bowie, 1972

All the Young Dudes © Mott the Hoople, 1972

“Nie war er wertvoller als heute” © Wilhelm Doerenkamp/Klosterfrau Melissengeist