Friede now / Fast in die Nesseln gesetzt.

Fiktives Vinyl: Traum & Traumata – Liebe ohne Script © Kai von Kröcher, 2020/2022

 

Everybody’s building ships and boats, some are building monuments. +++ Klang das vielleicht etwas nach Gauland gestern? „Den Schauspieler mit dem Bart finden in 4 Blocks alle gut, aber keiner will ihn als Nachbarn“? Ist halt manchmal nicht leicht, sich nicht in die Nesseln zu setzen. Ich hatte ja einfach nur sagen wollen: Als Prominenter muss man nicht unbedingt Werbung für die Überbevölkerung machen – ansonsten habe ich nichts gesagt. +++ Nach Einbruch der Dunkelheit, auf dem Weg gestern zum Markendiscount. An der Ecke, wo diagonal die Ankerklause gegenüber liegt. Im Rücken einer meiner liebsten Einzelhandelsläden überhaupt, Fahrrad Lampke. Mein Sohn hat sich da neulich ganz allein was gekauft. Zu Herrn Lampke gegangen, er möchte die Hupe mit dem Frosch. Gibt da verschiedene Tiere: Enten, Krokodile und so weiter. Und dann hatte ich ihm zu wenig Geld in die Hand gedrückt. Aber okay, Otto hat das alles ganz easy gelöst, auch wenn mir das etwas leid tat. Er kam wieder raus: „Papa, das reicht nicht.“ Da habe ich ihm einen Spandauer Dollar in die Hand gedrückt, und er machte den Deal klar. +++ Fürs Fahrrad kaufen wir eigentlich immer alles dort an der Ecke, und wenn man den Laden im Rücken hat, linker Hand liegt der Landwehrkanal, die Kottbusser Brücke. Und gestern, genau dort, musste ich irgendwie an Friedenau denken. Weil ich vor einigen Jahren in Friedenau an der Feuerbachstraße, was ja im Prinzip eigentlich Steglitz ist – da habe ich mal einen aus der Entfernung gesehen, den ich kannte, und an den musste ich gestern kurz denken. In diesem Moment hatte ich meine Erleuchtung: Friede, now! – das ist es, was wir jetzt brauchen!

 

Überschrift inspired by: Friedenau – Ortsteil von Schöneberg

Lyrics: The Mighty Quinn © Manfred Mann, 1968 (Dylan)

Alexander Gauland (* 20. Februar 1941 in Chemnitz), dt. Politiker 

Die Fälschungen sind echt / Jetzt sind wir acht Milliarden.

Fiktives Vinyl: DJ Beckenbauer – Sodom & Cambozola © Kai von Kröcher, 2016/2022

 

Achtung, Achtung, these are your orders: Anyone found guilty of consuming more than their allotted amount of air will be slaughtered and cremated, one only cubic foot of air is allowed. +++ Ich würde mich jetzt erstmal nicht direkt als Legastheniker:in bezeichnen, aber merkwürdig ist das schon: Bei „Billard“ zum Beispiel und halt auch „Milliarden“ wie oben – immer wieder komme ich da ins Schwimmen mit dem „i“, wenn Sie verstehen. +++ Okay, das Problem mit den fehlenden Bildern letztens im Blog sollte behoben sein. +++ Zurzeit bekomme ich morgens immer die Printausgabe an die Tür, die Printausgabe des Tagesspiegel. Preisausschreiben gewonnen. Und das („Jetzt sind wir acht Milliarden“, oben/Anm.d.Red.) war gestern der Aufmacher. Mir fällt dann immer dieser David-Bowie-Song ein, We Are Hungry Men von 1967, da hat London bereits 15 Millionen Einwohner – und New York achtzig. Am Ende frisst man sich gegenseitig auf, visionäre Zeilen irgendwie. Da musste ich dann an diesen Schauspieler da denken mit dem Bart, ich kenne den Namen nicht. So vom Feeling her eher auf türkisch-arabische Rollen aus dem Clan-Milieu festgelegt, in Wahrheit sicher ein fairer Typ. 4 Blocks hat der mitgespielt, könnte man googeln. Jedenfalls hab ich ein Interview mit dem gelesen, schon länger her, da dachte ich, was für ein Scheiß. Er meinte, was ja okay ist, kann man ja meinen. Irgendwas so von wegen, türkische Familien seien besser als deutsche. Ansichtssache wahrscheinlich, aber okay. Gibt ja natürlich viele Aspekte, bloß an einem Punkt dachte ich, man(n), bist du blöd: Er meinte nämlich ganz stolz, er höchstpersönlich habe sechs Kinder gezeugt – türkische Familienkultur oder so sei der deutschen halt überlegen. +++ Soll ich zum Schluss noch kurz eine lustige Anekdote bringen? Etwas zum Schmunzeln? Als ich da neulich bei meinem Provider angerufen hatte. Ich bin da dann irgendwann weitergeleitet worden an eine Web-Hosterin oder so, die sollte sich das Problem mal genauer ansehen. Ich sage, „hier, pipapo – die Seite ist da, nur der Blog ist verschwunden.“ Sie sieht sich das an: Portfolio, Vita, Kontakt. Dann bleibt sie hängen, entdeckt empört in der Leiste oben den Blog (Ihr seid solche Fucker/Anm.d.Red.): „Da steht aber etwas gar nicht Nettes!“ Ich reichlich verdutzt: „Äh, ja, genau. Um das gar nicht Nette geht es, das ist verschwunden.“ Ich denke, die wird das jetzt sicher lösen, das leidige Problem – sie aber sagt: „Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht helfen.“ 

 

Überschrift inspired by: Die Fälschungen sind echt © Milliarden, 2021

Überschrift also inspired by: 8 Milliarden (Schlagzeile) © Der Tagesspiegel (Printausgabe), 14.11.2022

Lyrics: We Are Hungry Men © David Bowie, 1967

Heizkraftwerk Klingenberg / Kennen Sie Kuttner.

Fiktives Vinyl: Enimen – Ferien auf Marcumar © Kai von Kröcher, 2011/2022

 

Ich hoffe, dass die Jungs das nun bald in Ordnung bringen. +++ Was einem morgens plötzlich so einfällt: 1995 ungefähr fuhr ich einmal mit meiner Freundin damals irgendwohin in der U-Bahn. Plötzlich stieg einer ein in einem Nato-Parka, hatte sicher schon bessere Tage gesehen. Was einem oberflächlich halt spontan so durch den Kopf geht. Wie ein Betrunkener in einem Slapstick-Film hängte er sich jedem schlaff an den Hals, der irgendwo da herumstand. Hatte leicht einen gezwitschert: „Ey, kennste Kuttner?!“ Ging von einem zum anderen, quer durch den Wagen: „Ey, kennste Kuttner?!“ Erzählte jedem, völlig begeistert. Erzählte jedem, er wär‘ früher mit Kuttner zusammen zur Schule gegangen. +++ So etwas fällt einem also kurz nach dem Aufwachen ein. +++ Eine andere super Geschichte fiel mir neulich auch wieder ein: Hat mit den Schallplatten zu tun, dieser fiktiven Serie (oben). Beziehungsweise ist ja nicht die Serie fiktiv, die Schallplatten selbst sind fiktiv. Und da habe ich natürlich die ganze Zeit alles gesammelt, was in der Luft lag – Namen, dieses und jenes. Und als ich in der S-Bahn am Betriebsbahnhof Rummelsburg einmal vorbeifuhr, am Heizkraftwerk Klingenberg: ‚Kraftwerk‘, dachte ich nur – ‚das wäre ein Hammer-Bandname!‘ +++ In echt war die Anekdote irgendwie witziger. +++ Wenn man im Blog hier weiter nach unten scrollt, sehr weit nach unten – irgendwann fehlen plötzlich die Bilder: Ist natürlich blöd, hat jetzt aber weniger mit meinem Provider zu tun – bei Gelegenheit werde ich das wieder in Ordnung bringen, mal schau’n.

 

Überschrift inspired by: Heizkraftwerk Klingenberg (Baubeginn: 1925), wichtiger Fernwärmeliferant für den Ostteil Berlins

Jürgen Kuttner (* 9. Februar 1958 in Ost-Berlin), dt. Radiomoderator, Theaterregisseur und freier Kunstschaffender

Lyrics: Wir wollen doch einfach nur zusammen sein © Udo Lindenberg & das Panikorchester, 1973

Die große Weihnachtsverlosung / The Winner Takes It All.

Fiktives Vinyl: Brandström – Psychotische Episoden © Kai von Kröcher, 2008/2022

 

You think it’s a game that you play, but the winners lose it all someday. +++ So sieht es mal aus. +++ Okay, zusammen mit den Teilnahmebedingungen hier kurz noch ein letztes fiktives Plattencover (oben): Für ihr Debütalbum damals hatte die Gruppe Brandström aus Kempten sich für einen Traktor der italienischen Traditionsschmiede Fiat entschieden, der Berg hinten im Hintergrund könnte der Grünten sein. +++ Und hier also noch einmal die Teilnahmebedingungen, da machen wir uns mal nichts vor: Mitmachen darf erst einmal jeder, solange er/sie/es nicht gegen zivilisatorische Grundsätze verstößt. Quizfragen gibt es keine – alles was Sie tun müssen: Suchen Sie sich hier auf dem Blog einfach das fiktive Plattencover aus, das Ihnen am besten gefällt. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und scrollen Sie in Ruhe nach unten! +++ Schreiben Sie Albumtitel und Interpret bitte in Ihre Mail und schicken Sie diese an foto@kaivonkroecher.de – zu gewinnen gibt es Ihr Lieblingsvinyl als 42x42cm Fine-Art-Print auf signiertem Karton. Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2022 – aus allen Einsendungen wird mein Sohn den Hauptgewinn ziehen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen! +++ Ich wünsche Ihnen Glück und Vergnügen!

 

Überschrift inspired by: Die große Weihnachtsverlosung © Ihr seid solche Fucker, 2022

Überschrift also inspired by: The Winner Takes It All © ABBA, 1980

Lyrics: The Winner Loses © Body Count, 1992

Fiatagri 45-66 DT (Baujahre 1985 – 1992)

Grünten: 1737,9 m ü. NHN hoher Bergrücken der Allgäuer Alpen

foto@kaivonkroecher.de

Teardrop Explorers / Clouds Across the Moon.

Watercolours in the Rain: Abstraktionen (rot & blau) © Otto, 2022

 

We’re getting it on now, no need to worry. +++ Wie oft habe ich hier eigentlich schon (oder anderswo) die Geschichte erzählt, und die finde ich immer noch sensationell! Wie ich jahrelang von der fixen Idee überzeugt war, Donald Trump sei der Ex-Ehemann von Zsa Zsa Gabor – die meisten von Ihnen werden an Gábor Király denken, den früheren Torwart im Kasten bei Hertha. +++ Oder an Schuhe. +++ Neue Plattencover kann ich hier jetzt natürlich erst einmal keine mehr posten, das wäre Wettbewerbsverzerrung: Sie behalten doch bitte unbedingt die große Weihnachtsverlosung im Hinterkopf? Einfach den Blog hier durchscrollen nach Ihrem Lieblingsvinyl – jetzt staune ich allerdings selbst: die erste hier jemals gezeigte fiktive Schallplatte, die war von der Gruppe Egal, und zwar schon am 10. Januar 2021! +++ Ich glaube, die Scheibe war nicht so doll. +++ Heute war sie übrigens wieder ein paar Mal vom Radar verschwunden, die elende Webseite, das ist schon sehr ärgerlich. Und wieder der Quatsch mit dem „Gastro-Kassensystem“ und dem „Doppelstabmattenzaun-Konfigurator“ – was soll mir das bringen?! +++ Auch in der zweiten Lebenshälfte lohnt sich noch eine Geldanlage, sagten sie heute im Radio. +++ Apropos: Natürlich findet man seine Kinder immer super – aber die Bilder sind wirklich ganz klasse, die mein Sohn so aufs Papier zaubert (oben). +++ Aus irgendeinem Grund bringe ich Wasserfarben immer mit Tränen in Verbindung. Und früher habe ich lange gedacht, die englische Band Teardrop Explodes hieße „Teardrop Explorers“, was ist daran falsch?! +++ Haben Sie bei Let’s Get It Right von Röyksopp feat. Astrid S. auch sofort immer dieses Lied mit dem Mond oder so im Ohr? Wo die Frau da anruft und will ihren Mann sprechen, doch dann ist die Leitung gestört – und sie sagt, okay, dann versuche ich’s halt im nächsten Jahr einfach noch mal. RAW Band oder so hießen die, das kann doch kein Zufall sein. +++ Okay, Fragen über Fragen hier heute: Wie finden Sie Trump?!

 

Überschrift inspired by: Colours Fly Away © The Teardrop Explodes, 1981

Überschrift also inspired by: Clouds Across the Moon © Rah Band, 1985

Bildunterschrift inspired by: Watercolours in the Rain © Roxette, 1991

Lyrics: Let’s Get It Right © Röyksopp feat. Astrid S., 2022

Zsa Zsa Gabor (* 6. Februar 1917 in Budapest, Österreich-Ungarn als Sári Gábor; † 18. Dezember 2016 in Los Angeles), US-amerikanisch-ungarische Schauspielerin

Gábor Király (* 1. April 1976 in Szombathely) ist ein ehemaliger ungarischer Fußballtorwart, u.a. Hertha BSC Berlin

Doppelstabmattenzaun / Oh no, please not that again.

Website under Attack (Bildschirmfoto) © Kai von Kröcher, 2022

 

Halfway up this street I used to be free, I used to be seventeen. +++ Upps, da hatten wir ja doch noch etwas gar nicht so Unwesentliches vergessen: Natürlich gibt es den Fine-Art-Print auf Karton insgesamt nur 1x zu gewinnen – auf gut Deutsch: Nicht jeder von Ihnen da draußen bekommt sein Lieblingsvinyl als Kunstdruck zu Weihnachten! +++ Alle Klarheiten beseitigt, haha?! +++ Gestern nun habe ich endlich einmal, wie sagt man so schön? Geistesgegenwärtig gehandelt? Jedenfalls habe ich ein Bildschirmfoto geschossen, da war die Webseite wieder kurz einmal gestört (oben). Ich meine, gerade jetzt zur großen Weihnachtsverlosung – als wäre, nur so als Beispiel. Als wäre Fußballweltmeisterschaft im vorderasischen Emirat zu Katar – und stattdessen schalten Sie diese Leipziger Krankenhaus-Serie im Ersten ein, die Analogie hinkt. +++ Scheint jedenfalls immer mal wieder vorzukommen, auch die Telefonate „mit meinem Provider“ haben kein Licht in den Po einer Bärin gebracht. +++ Kann eine Analogie hinken? Vielleicht in Alt-Pichelsdorf. +++ Sollte das große Weihnachtspreisausschreiben bislang also an Ihnen vorbeigegangen sein, klicken Sie bitte hier: https://kaivonkroecher.de/howard-radetzki-ja-ist-denn-in-ungefaer-47-tagen-scho-weihnachten +++ Okay. +++ Nein, wir haben früher übrigens nicht „Alle Klarheiten beseitigt?“ gesagt – das war eher so ’n Lehrer-Joke damals. +++ Hinter diesem Hacker-Angriff auf meine Webseite vermute ich übrigens Jewgeni Prigoschin, Putins Koch. Jedesmal, wenn ich den irgendwo sehe, denke ich: ‚Huch, was ist denn bloß mit dem Merz?!‘ +++ Spaß muss sein. +++ Einsendeschluss ist der 6. Dezember. +++ Lebt der alte Holz-Bosonaro noch?

 

Überschrift inspired by: Doppelstabmattenzaun – sinnvolle Anschaffung für die Einfriedung großer Anwesen

Überschrift also inspired by: Love Rears Its Ugly Head © Living Colour, 1991

Lyrics: Seventeen © Sharon Van Etten, 2019

In aller Freundschaft (Ärzte/Krankenhaus-Serie) © ARD/Saxonia Media, D seit 1998

Howard Radetzky / Ja, ist denn in ungefähr 47 Tagen scho‘ Weihnachten.

Fiktives Vinyl: Busen – Der Teufel trägt Mieder © Kai von Kröcher, 2018/2022

 

Her name is Noelle, I have a dream about her. +++ Bevor wir also zum großen Weihnachtsrätsel in diesem Jahr kommen, hier kurz noch was anderes: Seit Tagen schwirrt mir ein Songfetzen im Kopf herum, so ein bisschen auf der Melodie von dem Lied Champs-Élysées. Kennen Sie vielleicht, ist von dem Sänger Joe Dassin – auch so ’ne Art Coverversion. +++ Das, was ich meine, geht aber ungefähr so: „Woah, Holly Golightly, hey, Holly Golightly…“ oder „Woah, Henry Mancini, hey, Henry Mancini…“ oder zum Beispiel: „Woah, Lukas Podolski, hey, Lukas Podolski“. Gerne auch Nancy Pelosi, Lukáš Hrádecký, oder war es nicht vielleicht sogar Franky-Boy Sinatra? Hinten dran jedenfalls immer eine Silbe mehr als bei diesem Élysée-Dingens, dadurch ’ne Ecke zackiger – ich werd‘ noch verrückt. +++ Nun weiter zum Weihnachtsrätsel: Aus allen hier auf dem Blog jemals veröffentlichten fiktiven Plattencovern suchen Sie sich in Ruhe bitte eins aus – am besten vielleicht einfach Ihr Lieblingsmotiv: Eine Mail mit dem Namen (der Platte/Anm.d.Red.) schicken Sie bitte bis Ablauf des diesjährigen Nikolaustages an foto@kaivonkroecher.de +++ War es am Ende nicht sogar wirklich Sinatra – ich bin mir fast sicher?! +++ Haben Sie übrigens dieses Traumtor von Lukas Podolski gesehen? Gornik Zabrze 4:1 bei  Pogon Stettin jetzt am Wochenende? Ein Hammer aus 50 Metern, müssen Sie unbedingt googeln! (Ihr seid solche Fucker empfiehlt Ecosia!) +++ Sollte zum Beispiel das heutige Album (oben) Ihr Favorit sein, schreiben Sie bitte in Ihre Mail: „die Band Busen: Teufel trägt Mieder“ – am besten noch mit dem Veröffentlichungsdatum versehen. +++ Zu gewinnen sollte es idealerweise auch etwas geben: Ihr Lieblingscover in 42x42cm als signierten Fine-Art-Print auf Karton!* +++  Ja, ist denn heut‘ scho‘ Weihnachten?! Als Glücksfee fungiert mein Sohn Otto, richtig oder falsch gibt es nicht, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. +++ Haha, dazu fällt mir eine sehr schöne Geschichte ein, wirklich sehr komisch: Meistens, wenn mein Sohn mit dem Papst in der Nähe vom Halleschen Tor unterwegs ist oder am Mehringplatz. Da komme ich dann mit der immerselben, rhetorischen Frage; halte den Kopf leicht schief und stelle mich absichtlich ein bisschen schwer von Kapée: „Was hat die Frau da neulich zu mir gesagt?!“ „Du alter Drecksack!“, antwortet mein Sohn – und dann feixen wir zwei uns ganz feierlich erst mal einen zurecht. +++ By the Way: Nikolaus fällt in diesem Jahr auf den 6. Dezember!

 

Überschrift inspired by: Frankie Sinatra © The Avalanches, 2016

Überschrift also inspired by: Ja, ist denn heut‘ scho‘ Weihnachten (Fernsehwerbung mit Franz Beckenbauer) © e-plus, 2000

Lyrics: Teenage Dirtbag © Wheatus, 2000

Les Champs-Élysées © Joe Dassin, 1969 (frz. Jason Crest-Adaption)

Moon River © Henry Mancini, 1961

Lukas Podolski (* 4. Juni 1985 in Gliwice, Polen als Łukasz Józef Podolski), dt.-poln. Fußball-Legende

foto@kaivonkroecher.de

 

* Abweichungen vorbehalten

Schultze und Schulze / Im Lande der Sowjets.

Fiktives Vinyl: Bordelais – Menschen mit Hobby © Kai von Kröcher, 2014/2022

 

I have a picture pinned to my wall. +++ Aus der Rubrik „Was den Leser nicht interessiert“: Nach Cum-Ex und Hafendeal will Bürgermeister Schulz nun auch unbedeutendere Teile des Urbankrankenhauses veräußern – die Chirurgie beispielsweise und vor allem den Namen: Grand Hotel Orbán soll die Chose jetzt heißen – der Zuschlag geht diesmal an Ungarn. +++ Von diesen Geschäften ausgenommen bleibt der Schacht Konrad im Lande Salzgitter, Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung. Der Parkplatz jenes stillgelegten Eisenerz-Bergwerkes hatte es aktuell ja gerade auf das Cover des neuen Albums der Bordelais-Schwestern (Menschen mit Hobby/Anm.d.Red.) geschafft. +++ Muss man mehr sagen? +++ Kurzes Geschwafel noch kurz: Wenn ich mit Männergrippe im heimischen Lazarett aufgebahrt liege, reicht meine Aufmerksamskeitsspanne meistens nur noch für Tim und Struppi – vielleicht so ein Wohlfühl-/Kindheits-/Tröstungs-Effekt. Ganz vergessen hatte ich, dass ich mir irgendwann sogar einmal den Band Tim im Lande der Sowjets gekauft haben muss: echt ziemlicher Schrott – Hergé sah das später genauso. +++ Die Älteren unter uns werden sich dunkel noch an den 83er UK-Single-Charts-Hit Hold Me Now erinnern – es hat Zeiten gegeben, da hätte man „es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren“ gesagt, das war immer sehr lustig. Zufällig bin ich da jedenfalls auch erst vor ein, zwei Jahren vielleicht drauf gestoßen – Schlaumeier-Frage des Tages also: Was hat Hold Me Now mit Tim & Struppi zu tun? +++ Müsste ja eh bald mal wieder eine Weihnachtsverlosung geben! Vielleicht gar keine schlechte Idee: Wie wäre es mit einem Plattencover Ihrer Wahl – ich muss mir da was überlegen. Diesmal einen Gang runtergeschaltet vermutlich – hatte mein öffentliches Gesuch um eine Anstellung bislang doch leider nichts außer einem bescheidenen Aufsichtsratsposten bei der Firma Tönnies ergeben. +++ Puh, geht ja ganz schön systemkritisch heute hier ab! Beruhigt mich übrigens sehr: der deutsche Kraftfahrer entdeckt nun endlich seine Liebe zum Maler Monet!

 

Überschrift inspired by: Dupont et Dupond (Comicfiguren, erstmaliges Auftreten in Die Zigarren des Pharaos) © Hergé, 1932 

Überschrift also inspired by: Tim im Lande der Sowjets (erste Comic-Folgen mit Tintin & Milou) © Hergé, 1928

Lyrics: Hold Me Now © Thompson Twins, 1983

Olaf Schulz (* 14. Juni 1958 in Osnabrück), dt. Politiker

Viktor Orbán (ungarisch Orbán Viktor; * 31. Mai 1963 in Székesfehérvár), ung. Politiker

Schacht Konrad: stillgelegtes Eisenerz-Bergwerk im Stadtgebiet Salzgitter, etwa acht Kilometer von Braunschweig entfernt bei der Ortschaft Sauingen gelegen

Claude Monet (* 14. November 1840 in Paris; † 5. Dezember 1926 in Giverny), frz. Maler

Stiebel John Elton / All the Young Girls Love Alice.

Fiktives Vinyl: Walter Boarding – Schmetterling in Aspik © Kai von Kröcher, 2021/2022

 

God, it looks like Daniel – must be the clouds in my eyes. +++ Virenbedingt werde ich heute Abend wohl passen müssen. Was die Szenegaststätte der Bürgerinnen und Bürger angeht – das gebe ich offen zu. +++ Wenn man Elon Musk ein „i“ hinzufügt, heißt er auf einmal Elon Musik. Kauft man dann noch ein „t“: Elton Musik! +++ Wussten Sie das? +++ Heute Nacht oder am Morgen, wenn man seit Tagen entkräftet im Bett liegt: Grenzen verschwimmen. Da war der Blog kurz wieder noch einmal weg, dann war er auf einmal wieder da. Statt meine Seite anzuzeigen, wurde kurzzeitig für Sanitärsachen und so was geworben. Dieses leidige Thema hatte allerdings auch einen positiven Nebeneffekt: In zahlreichen Telefonaten „mit meinem Anbieter“ nämlich sind wir auch meine ganzen Verträge einmal etwas genauer durchgegangen. Und darauf gekommen, zwei Drittel davon kann man einfach mal kündigen. +++ Apropos: Hatten auch Sie Bolsonaros Geheimdienst hinter dem Hackerangriff auf meinen Blog hier vermutet? Direkt vor der Wahl – der Verdacht drängt sich auf! +++ Ob dieser Lula oder Luna – ob der da jetzt allerdings einen Cut zieht, was die Abholzungen angeht? Ob der korrupt ist oder nicht, das ist mir am Ende völlig egal – Hauptsache, er bringt den Scheiß da unten wieder in Ordnung. +++ Apropos: das Plattencover (oben) könnte Ihnen heute ein bisschen bekannt vorkommen, es handelt sich um die gründerzeitliche Rückansicht des Grand Hotel Urban. Dort wurde mein Sohn geboren, dort wurd‘ ich am Herzen operiert – Nieren, Schlaganfall, pipapo. Ich mag den Laden. Meinen simplen Virus-Effekt allerdings trage ich stoisch zu Hause aus. +++ Infekt, kleiner Scherz. +++ Die Platte von Walter Boarding übrigens ist gar nicht mal schlecht: Wenn ich irgendwas ja nun echt mal nicht ausstehen kann, dann ist das definitiv Minimal Techno – oder das jedenfalls, was ich dafür zu halten glaube. Walter Boarding jedoch okkupiert diesen Sound, lässt ihn in seinen düster-narrativen Visionen den Pulsschlag simulieren, verrührt ihn mit endzeitlichen Rückkopplungsorgien. +++ Als das Kind Kind war: Als ich ein Kind war, und so wird es gewesen sein. Als ich ein Kind war, hatten wir einen Badeofen von Stiebel Eltron, einen riesigen Durchlauferhitzer. Möchte man gar nicht mehr wissen, wie hoch der Energieverbrauch damals war. Ich aber habe, wenn ich als Kind in der Badewanne saß. Den recht spezifischen Geruch des blaufarbenen Badedas hab‘ ich noch heute vor Augen. Wenn man krank ist, kommt die Erinnerung hoch. Ich musste dann immer an Elton John denken – Elton John war damals sehr gut, als ich noch Kind war. Irgendwie aber auch rätselhaft: Hätte es besser nicht John Elton gehießen?

 

Überschrift inspired by: Stiebel Eltron – Unternehmen aus dem Bereich der Elektroindustrie mit Firmensitz in Holzminden

Überschrift also inspired by: All the Girls Love Alice © Elton John, 1973

Überschrift also inspired by: Alice Weidel (* 6. Februar 1979 in Gütersloh), dt. Politikerin

Lyrics: Daniel © Elton John, 1973

Bernie Taupin (* 22. Mai 1950 in Ruskington, East Kesteven Rural District ), englischer Lyriker, Liedtexter und Maler

club49 | Ohlauer Straße 31 | Berlin-Kreuzberg | Jubiläumsparty | heute ab 19:00 Uhr

Elon Musk (* 28. Juni 1971 in Pretoria , Südafrika ), kanadisch-südafrikanischer Unternehmer

Lula da Silva (* 27. Oktober 1945 in Caetés, Pernambuco als Luiz Inácio da Silva), brasilianischer Präsident

Peter Poelzig (* 6. August 1906 in Breslau; 26. Januar 1981 in Duisburg), dt. Architekt

Winterunruhen / L’Affaire Tournesol.

Fiktives Vinyl: DJ 13. Monatsgehalt – Du bist so (fucking) abstrakt © Kai von Kröcher, 2022

 

Well, I am lying in bed just like Brian Wilson did. +++ Im Schatten von Winterunruhen und The Return of der Wendler ein wenig untergegangen: der (oder das) Blog hier war gut eine Woche verschwunden. Ein Tarnkappenbomber im Netz sozusagen, nirgendwo ausfindig zu machen. Ein kleiner Pups für die Menschheit vielleicht – ich aber gefühlt stand vor den Ruinen meines Lebenswerks, rein so vom Feeling her. +++ Okay, ich habe mich dann einfach um andere Sachen gekümmert, bin krank geworden zum Beispiel. +++ Ohlauer Straße: die Szenegaststätte Ihres Vertrauens feiert ihr Fünfjähriges morgen nach ihrem Relaunch: ein Line-up wie aus Sahne gezimmert – aus allererster Sahne! +++ Unfassbar ekelerregend: DJ 13. Monatsgehalts Cover (oben)! An einem trüb hereinbrechenden Januarabend im Berliner Ortsteil Buckow damals plump in das Esszimmer eines Einfamilienhauses hineinfotografiert – das Artwork fügte dem Ganzen noch ekelerregende Farben bei.

 

Überschrift inspired by: Winterunruhen 2022

Überschrift also inspired by: L’Affaire Tournesol (Der Fall Bienlein, Comicband) © Hergé, 1956

Lyrics: Brian Wilson © Barenaked Ladies, 1992

5 Jahre club49 | Ohlauer Straße 31 | Berlin-Kreuzberg | Freitag, 4. November | ab 19:00 Uhr