Berlin wird pollerfrei / Städtepartnerschaft mit Moskau wiederbeleben.

Fiktive Postkarten: Lichtenberger Brücke © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Talking to Mister Njet © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Alexanderplatz © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: U-Bhf. Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Landsberger, Ecke Rhinstraße © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Es reicht! © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Jürgen Hoffmann © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Lichtenberg © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Quo vadis, Berlin? © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Admiralbrücke am Wahlsonntag © Kai von Kröcher, 2026

 

I saw two shooting stars last night, I wished on them but they were only satellites. +++ Wussten Sie, dass es von dem Lied El Bimbo verschiedene Versionen von verschiedenen Interpreten gibt? Ich stelle nämlich gerade einen Soundtrack des Lebens zusammen, und das hat mich heute früh sehr irritiert. Weil ich nicht mit Sicherheit sagen kann, welche Fassung von El Bimbo davon mich eigentlich wirklich an mein Leben erinnert. An einen Bruchteil, natürlich – einen winzigen Ausschnitt! +++ Das hat jetzt nicht direkt mit der Wahl heute zu tun, aber wen finden Sie besser: die Reiche, die Weidel oder die Wagenknecht?

 

Überschrift inspired by: Wahlslogan © CDU, 2026

Überschrift also inspired by: Wahlslogan © BSW, 2026

Lyrics: A New England © Kirsty MacColl, 1984 (Cover)

Andrei Andrejewitsch Gromyko (* 5./18. Juli 1909 in Staryje Gromyki bei Gomel, Russisches Kaiserreich; † 2. Juli 1989 in Moskau), sowjetischer Außenminister

Disco in Moskau © Die Toten Hosen, 1986

El Bimbo © Bimbo Jet, 1974

 

 

Kids Want a Savior, Don’t Need a Fake / I Wanna Be Elected.

Fiktive Postkarten: Warschauer Brücke © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Frankfurter Allee © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: U-Bhf. Magdalenenstraße © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Kümmern statt quatschen (Team Kiezmacher) © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Marzahner Promenade © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Marzahner Promenade © Kai von Kröcher, 2026

 

 

Oh, ho, ho, it’s magic – you know, never believe it’s not so. +++ Wahlempfehlungen darf ich nicht geben – aus Gründen der Überparteilichkeit. Was mich allerdings stört, da will ich ganz offen sein: die Nationalsozialisten werden häufig als „gesichert rechts“ diskreditiert. +++ Und was ich mir ansonsten noch wünschen würde, in den Wahlprogrammen der Parteien ausnahmslos aber nicht finden kann: Handypflicht für Kinder ab acht Monaten!

 

Überschrift inspired by: Elected © Alice Weidel, 2025

Überschrift also inspired by: Elected © Alice Cooper, 1972 (Spaß muss sein)

Lyrics: Magic © Pilot, 1974

Reeperbahn © Udo Lindenberg, 1989

Iron City / No Sleep `til Abgeordnetenhauswahl 2026.

Fiktive Postkarten: Marzahner Promenade © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Landsberger Allee © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Lichtenberger Brücke © Kai von Kröcher, 2026

 

Das Herz der Nation schlägt hier. +++ In unbestimmten Zyklen wiederholen sich meine Geschichten immer und immer wieder. Erinnern Sie sich an den Film Der Kapitän, wo Heinz Rühmann einen, naja, Kapitän spielt? Wo dieses schmusige, junge Pärchen im Liebestaumel nachts an seine Kabine klopft, und Heinz Rühmann öffnet völlig verpennt? Und der Typ von dem Pärchen fragt ihn ganz euphorisiert: „Trauen Sie uns?“ Und verständnislos reibt sich der Kapitän (Heinz Rühmann) die Augen und murrt leicht genervt: „Warum sollte ich Ihnen nicht trauen?!“ +++ Einer der besten Witze der Filmgeschichte, ganz ohne Quatsch! +++ Wie sieht es bei Ihnen aus – trauen Sie dem Braten gerade so insgesamt?

 

Überschrift inspired by: Iron City © interpol, 2026

Überschrift also inspired by: No Sleep `til Hammersmith © Motörhead, 1981

Überschrift also inspired by: No Sleep till Brooklyn © Beastie Boys, 1987

Lyrics: Berlin, Berlin ( … dein Herz kennt keine Mauern) © John F. und die Gropiuslerchen, 1987 (Zitat: Willy Brandt)

Der Kapitän (filmisches Lustspiel mit Heinz Rühman, Monika Lundi, Joseph Offenbach u.a.) © Kurt Hoffmann (Regie), D 1971

Reeperbahn © Udo Lindenberg, 1989

Bullet the Blue Sky / Heite grob ma Tote aus.

Fiktive Postkarten: Bullet the Blue Sky (Pankow) © Kai von Kröcher, 2024

Fiktive Postkarten: Prince of Tears – Viel Lärm um Krach (Alexanderplatz) © Kai von Kröcher, 2026

 

I’m a prince of tears, stood on his driveway washing his hands with a guilt. +++ In der Mediathek – lineares Fernsehen, Sie wissen es, lehne ich ab. Nicht zu Unrecht gelte ich als die Speerspitze der Anti-TV-Linear-Bewegung. In der Mediathek jedenfalls zeigt die ARD aktuell einen österreichischen Film, den hatte ich völlig vergessen. In Auflehnung gegen den staatlichen Zwanzig-Uhr-Zwang hatte ich den mal in einer Nachmittagsvorstellung im Kino irgendwo gesehen. +++ Ob meine externe Festplatte mit meinem Lebenswerk darauf in irgendeiner Form neulich hatte gerettet werden können? Tatsächlich hatte ich schon Kontakt zu einer Spezialfirma in Leipzig aufgenommen. Bei dreihundertsechzig Euro wäre der Service da losgegangen – mit offenem Ausgang. Aber nach vier Tagen schonender Trocknung lief die Festplatte dann glücklicherweise auch so wieder, und da ich aus Fehlern bereit bin zu lernen, stelle ich meinen Tee nun nicht mehr direkt über dem Laptop in die verschissene Fensterbank. Auch keinen Kaffee. Zudem habe ich direkt eine Sicherungskopie erstellt. Ungehobene Schätze wie die KGA Famos auf der Postkarte (oben) bleiben der Nachwelt auf diese Weise erhalten. +++ Das erinnert mich übrigens gerade an die Szene, ohne zu viel spoilern zu wollen, wie wir Kunstkritker neuerdings sagen. Die Szene jedenfalls, wo unsere Hauptfigur, Rickerl Bohacek, seinen Gitarrenkoffer am See liegen lässt. Da gefriert einem als Künstler der Schweiß in den Adern. Mehr will ich gar nicht verraten. Nur noch so viel: Es wird unglaublich viel geraucht in dem Film, auch getrunken nicht unerheblich. Selten jedenfalls habe ich mich so tief „in“ einem Film gefühlt, falls Sie verstehen. Vieles hat man so oder anders selber erlebt. Als Nachwuchskünstler wie auch als Spätgebärender. Und, Alter!, wie er da seinen Sohn mit zu seiner neuen Arbeitsstelle nimmt – unweigerlich fragt man sich, ob bei den Dreharbeiten wohl der Jugendschutz explizit da ein Auge darauf gehabt haben mag. +++ Okay. +++ Den, der den Rickerl Bohacek spielt, der österreichische Musiker Voodoo Jürgens – der sagte mir als Piefke jetzt wieder gar nichts. Aber auch als Preuße kann man schon eh über den Film schmunzeln. (Piefke = österr. Bezeichn. f. Deutscher/Anm.d.Red.) +++ Einzig das Ende ist, wenn auch sehr anrührend, nach meinem Gefühl vom Feeling her eine Nummer zu glatt. +++ (Noch bis 11. Dezember in der ARD-Mediathek)

 

Überschrift inspired by: Bullet the Blue Sky © U2, 1987

Überschrift also inspired by: Heite grob ma Tote aus © Voodoo Jürgens, 2016

Bildunterschrift inspired by: Much adoe about Nothing (Viel Lärm um nichts, Komödie) © William Shalespeare, etwa um 1600

Lyrics: Prince of Tears © Baxter Dury, 2017

Rickerl – Musik is höchstens a Hobby (Tragikkommödie mit Voodoo Jürgens und Ben Winkler als Sohn) © Adrian Goiginger (Drehbuch/ Regie), David Öllerer (Hauptrolle/Musik), AT/D, 2023 

Steffen Krach (* 7. August 1979 in Hannover), dt. Politiker

Is This the Way to Amarillo / Strawberry Fields Forever.

Fiktive Postkarten: Strait of Hönow © Kai von Kröcher, 2026

 

This is not my beautiful house, this is not my beautiful wife. +++ Wo wir gerade immer irgendwo straight auf eine Wahl zusteuern: Was ist eigentlich aus Timmy geworden? +++ Und was wünscht sich Ramsan Kadyrow zum diesjährigen Weihnachtsfest im Kreise seiner Lieben? +++ Das Besondere an dem Postkartenmotiv oben: Wenn man die Linie U5 über den U-Bahnhof Hönow verlässt, steht man mit einem Bein nicht im Gefängnis, sondern in Brandenburg. Kuriose Geschichte. Und wenn Sie jetzt sagen, ist doch das gleiche – Sie kennen sich aus!

 

Überschrift inspired by: (Is This the Way to) Amarillo © Tony Christie, 1971

Überschrift also inspired by: Strawberry Fields Forever © The Beatles, 1967

Lyrics: Once in a Lifetime © Talking Heads, 1980

Straße von Hormuz – Rund ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Flüssigerdgas-Transporte passieren diese Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet

Timmy – Buckelwal, der sich u.a. in den Hafen von Wismar verirrt hatte und später vor der dänischen Insel Anholt tot aufgefunden worden ist

Ramsan Achmatowitsch Kadyrow (* 5. Oktober 1976 in Zentoroi), tschetschenischer Bluthund und Präsident der russischen Teilrepublik

Mahlsdorfer Straße – 1952 bis Mitte der 70er Jahre Kontrollpassierpunkt (KPP) zwischen Hönow und (Ost-)Berlin

Amarillo – Stadt im US-Bundesstatt Texas mit ungefähr 200.000 Einwohnern, Sehenswürdigkeit: The Big Texan (Grillrestaurant)

Out of the Blue / … you know I thought you was a little lady suffragette.

Fiktive Postkarten: Berlin, Heizkraftwerk Wilmersdorf © Kai von Kröcher, 2021

 

The folks would come to me, they′d say: „We need you here“. +++ Vom moralischen Standpunkt her zürnt es mich noch immer gewaltig. Seit, lassen Sie mich überlegen – seit ’21/22 ungefähr trage ich jetzt meinen „Fuck AfD!“-Badge oder Button, ganz wie Sie wollen. Und, Sie ahnen es schon: Jetzt haben die trotzdem wieder so eine Scheiße gewählt! +++ Wie Sie unschwer erkennen, ist das heutige Postkartenmotiv aus einem Renault Kangoo heraus geschossen. Das war die Fahrt mit dem Gentleman of the Year (nachfolgend GOTY genannt) nach Leipzig (Ihr seid solche Fucker berichtete). Das Heizkraftwerk darauf ist mittlerweile nur noch eine süße Erinnerung – aber war früher wirklich alles besser?

 

Überschrift inspired by: Out of the Blue © Electric Light Orchestra, 1977

Überschrift also inspired by: Jet © Wings, 1973

Lyrics: Wild West Hero © Electric Light Orchestra, 1977

Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen © Hildegart Knef, 1966

Architecture & Morality / An einem Sonntag im April.

Fiktive Postkarten: Leipzig – Blick aus dem Museum der Bildenden Künste © Kai von Kröcher, 2021

 

All the rain came down on a cold new town as he carried you away. +++ Moralisch bin ich enttäuscht und empört. +++ Die Postkarte (oben) soll bitte nicht als Kommentar zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestern missverstanden werden. Leipzig ist nicht die Hauptstadt von Sachsen, Sachsen gehört nicht zu Sachsen-Anhalt. Das Bild ist nur zufällig gerade wieder auf meinem fiktiven Schreibtisch gelandet: Wir schrieben das Jahr 2021, ein verregneter Sonntag im April. Der Gentleman of the Year hatte mich aus meiner coronalen Zurückgezogenheit gerissen und zu einem Ausflug nach Leipzig eingesackt. Das dortige Museum der Bildenden Künste zeigte Andreas Gursky, eine Ausstellung seiner beeindruckenden, riesenformatigen Fotoprints. +++ Nebenbei entstand hier an diesem Sonntag übrigens auch eine meiner nicht minder beeindruckenden Oktapolaren Fotografien mit ebenjenem Gentleman of the Year auf dem Leipziger Augustusplatz. +++ Oben, das ist allerdings keine Oktapolare Fotografie, das ist eine Postkarte. +++ Wie Sie wissen, ist Gursky in Leipzig geboren – immerhin das ist korrekt.

 

Überschrift inspired by: Architecture & Morality © Orchestral Manoeuvres in the Dark, 1981

Überschrift also inspired by: An einem Sonntag im April © Element of Crime, 1994

Lyrics: Chance © Big Country, 1983

Aufstieg durch Leistung / Sauberkeit ist die Ästhetik der Unterdrückung.

Fiktive Postkarten: Landsberger Allee © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Alt-Friedrichsfelde Ecke Rhinstraße © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: Landsberger Allee Ecke Weißenseer Weg © Kai von Kröcher, 2026

Fiktive Postkarten: U-Bhf. Prinzenstraße, Haus Gitschiner Straße 78 © Kai von Kröcher, 2026

 

Der Puppenspieler von Mexiko war einmal traurig und einmal froh. +++ Okay. +++ Geht es Ihnen tendenziell in etwa auch wie dem Puppenspieler von Mexiko? Manchmal traurig, manchmal froh? Ich zum Beispiel war äußerst früh heute wach – da habe ich mich in den Bus gesetzt und bin nach Friedrichsfelde gefahren. Zu dieser Unterführung da, in der Nähe des Tierparks. Wenn Sie fragen müssen, werden Sie es nie versteh’n – gibt es da nicht ein Lied mit diesen zwei Zeilen, was war das noch mal? +++ Tom Liwa, kann das sein? +++ Auf meinem Ausflug nach Friedrichsfelde zogen Plakate von Oliver Igel vorbei, dem Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, da musste ich innerlich schmunzeln. Anneliese Dummer von der AfD hatten wir neulich hier schon, das ist etwas flach. Eine Kandidatin der Grünen irgendwo in der Stadt hieß mit Nachnamen Billig, auch etwas flach. Das ultimative „Icing on the Cake“ jedenfalls, wie man so schön sagt, das war ein riesiges Plakat mit dem Treptower Spitzenkandidaten der CDU, Dustin Hoffmann. +++ Dustin Hoffmann, welche Eltern nennen ihr Kind Dustin Hoffmann?!

 

Überschrift inspired by: Aufstieg durch Leistung – Wahlslogan der FDP, 2026

Überschrift also inspired by: „Sauberkeit ist die estetik der Unterdrückung“ – Graffito unten am Haus Gitschiner Straße 78, U-Bhf. Prinzenstraße

Lyrics: Der Puppenspieler von Mexiko © Roberto Blanco, 1972

 

Zucker im Kaffee / Und Zitrone oder Sahne in den Tee.

Fiktive Postkarten: Mehrower Allee Ecke Ella-Hasse-Straße © Kai von Kröcher, 2026

 

Für fünf Minuten hatte ich keine Angst vor gar nichts. +++ Ich freue mich auf den Winter, da kann man sich auf den Frühling freuen. +++ Worüber ich mich ebenfalls freue: Es sind tatsächlich keine falschen Einsendungen eingegangen zu der gesuchten Person neulich im letzten Post. Keine einzige falsche Antwort – ich hätte jetzt mit Buddy Holly oder Elvis Costello oder so gerechnet. Mit Heinz Erhardt vielleicht – wobei die natürlich allesamt nicht aus dem Münsterland sind, glaube ich. +++ Nein, richtige Einsendungen kamen zugegebenermaßen auch keine hereingeflattert – keine Sau hat das wieder interessiert! Was möglicherweise daran liegt, dass politische Satire nicht zu meinen Kernkompetenzen zählt. Von daher heute auch keine platten Namens-Witze zu dem Wahlplakat oben, auch wenn es dem ein oder anderen unter den Nägeln brennen würde. +++ Puh, vorgestern habe ich mir morgens einen Tee gekocht. Weil ich den Tag davor mehrmals aus der U-Bahn hatte aussteigen müssen, um mich im Freien oben zu übergeben. Mein Sohn hatte das gleiche ein paar Tage vorher, ein Virus anscheinend. Normalerweise trinke ich morgens Kaffee, ungesüßt und rabenschwarz. Vorgestern nun aber Tee. Und für den Magen mit Zucker und Salz. Den Tee, und Sie ahnen es eventuell schon. Die externe Festplatte mit meinen gesammelten künstlerischen Arbeiten drauf, die hatte ich mir schon auf die Schreibplatte am Fenster gelegt. Den Becher Tee schön darüber aufs Fensterbrett gestellt. Mich gebückt und aus Versehen das geöffnete Fenster dabei zugeschlagen und den Tee – raten Sie mal. Schön kochend heiß mit Zucker und Salz über die Festplatte. Tja, und jetzt warten wir einfach mal ab. +++ U-Bahnfahren jedenfalls, wenn man immer eine Handbreit vom Sich-übergeben-müssen entfernt ist, ist kein echtes Vergnügen – ich sag es Ihnen, wie es ist.

 

Überschrift inspired by: Zucker im Kaffee © Erik Silvester, 1969

Überschrift also inspired by: Zucker im Kaffee © Erik Silvester, 1969

Bildunterschrift inspired by: Once Upon a Time in the West (Spiel mir da Lied vom Tod, Italowestern mit Charles Bronson u.a.) © Sergio Leone (Regie), IT/USA 1968

Lyrics: Für fünf Minuten © Maike Rosa Vogel, 2012

Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin © Element of Crime, 2018

Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin (Filmdoku über und mit Element of Crime) © Charly Hübner (Regie), D 2024

Another Night at the Museum / Tagebuch aus einem Leben mit Obstkorb.

Ein Tag mit Museum: Tempodrom mit Wahlplakaten im Vordergrund © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Im Nebel von Fujiko Nakaya © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Im Nebel von Fujiko Nakaya © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Im Nebel von Fujiko Nakaya © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: In der Neuen Nationalgalerie © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Immer noch Neue Nationalgalerie (exakt vier Minuten und zwei Sekunden später) © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Weltballon von der Potsdamer Brücke aus gesehen © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Matthäuskirche mit Baugerüst des Museums für Kunst (aka Museum des 20. Jahrhunderts aka Museum der Moderne) © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Weltballon vom Gleisdreieck aus gesehen © Kai von Kröcher, 2026

Ein Tag mit Museum: Polizeihubschrauber vorm Schlafzimmerfenster © Kai von Kröcher, 2026

 

 

And here I go again on my own, going down the only road I’ve ever known. +++ Mein Leben mit Obstkorb – ich weiß nicht, ob Sie sich darunter etwas vorstellen können oder wollen. Ob zwischen Ihren Gedanken Platz dafür ist, in Ihrem Mindset. Sicherlich haben Sie schließlich auch Ihr eigenes Leben zu leben. Aber lassen Sie es mich einmal so sagen: Mein Leben hat sich jetzt nicht großartig verändert oder so. Ist ganz bestimmt nicht spektakulärer geworden. Aber vielleicht kann man doch festhalten, es fühlt sich auf eine Art geordneter an. +++ „Wenn die Menschen kein Wasser mehr haben, sollen Sie doch Eckes Edelkirsch trinken!“ Wissen Sie, wer das sagte? Wir kennen ihn alle – trägt eine Panzerglasbrille mit Kassengestell und kommt aus dem Münsterland, wie er selber nicht müde wird zu betonen. +++ Allerdings, wenn man neuerdings so ein aufgeräumtes Leben führt, und wenn auch die Freiheit endlich wieder in den Heizungskeller zurückgekehrt ist. Dann kann man morgens auch schon mal ins Museum gehen: Die heutige Fotostrecke dokumentiert die, äh, Strecke zur Neuen Nationalgalerie – und zieht danach immer noch weiter. +++ Crazy. +++ Die Selbstporträts übrigens sind im Skulpturengarten der Nationalgalerie draußen entstanden: eine Spiegelung in der Fensterfront, während der Künstler himself langsam aus dem Trockeneisnebel auftaucht – einer Installation des Japaners Kawasaki Fujijama. +++ Kleiner Scherz. +++ Die Nebelinstallation stammt natürlich von Fujiko Nakaya, das Bild in der Unschärfe hinter mir (real also vor mir) trägt den Namen Protected Earth II und ist von der italienischen, teils auch als französisch deklarierten Künstlerin Gina Pane. +++ Sowieso wird hier momentan der Hund in der Pfanne verrückt: Vorgestern Abend Schießerei mit den Remmos um die Ecke im Graefekiez, gestern Nachmittag Polizeitaucher unter der Admiralbrücke, am Abend dann plötzlich ein veritabler Kaventsmann von Suchhubschrauber vor meinem Fenster. +++ Die Fotos entstanden allesamt mit dem alten 500mm-Spiegeltele Made in UdSSR mit Festblende 8, das ich im Herbst ’89 in Ost-Berlin „günstig geschossen“ hatte, und das ich gerade ganz neu wiederentdeckt habe. +++ Das mit dem Eckes Edelkirsch hat die heute gesuchte Person übrigens nie gesagt, das habe ich mir natürlich nur ausgedacht – das mit dem Heizungskeller dann aber allerdings schon…

 

Überschrift inspired by: The Night at the Museum (illustriertes Kinderbuch) © Milan Trenc, 1993

Überschrift also inspired by: Mein Leben als Hund (Mitt liv som hund, Filmdrama nach einem Roman von Reidar Jönsson) © Lasse Hallström (Regie), SE 1985

Lyrics: Here I Go Again © Whitesnake, 1982

Eckes Edelkirsch – fruchtiger Kirschlikör der Marke Eckes aus Sauerkirschen mit 20 % Alkoholgehalt