Dead Moon Rising / The Glass House Effect.

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow (Selfie) © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

Die Flut: Glashaus/Arena, Berlin-Treptow © Kai von Kröcher, 2002

 

Every season has an end. +++ Dieser kluge Gedanke, da, letztes Mal – der war ja noch gar nicht zu Ende erzählt. Einfach nur eine öde Behauptung: Song X ist besser als alles, was Musiker Y Zeit seines Lebens zu schreiben imstande sein wird, naja. +++ Okay, hier noch ein paar alte Bilder von damals, gerade schwer am Sortieren – aus der Serie “Die Flut”: Der Gentleman of the Year hatte mich abends im Glashaus in Treptow eingeschlossen, und erst nach Anbruch des Tages durfte ich wieder hinaus. +++ Auch wenn die Geschichte so nicht ganz stimmt, ich hatte ja einen Schlüssel: Doch stundenlang ganz allein in dem finsteren Schuppen war mir doch etwas mulmig zumute, das gebe ich zu. +++ Nichts zu essen oder zu trinken, merkwürdig. +++ Das habe ich Ihnen alles schon einmal erzählt, Sie haben es nur längst vergessen. +++ Ihr seid solche Fucker ist jetzt offiziell Klimagegner!

 

Überschrift inspired by: Bad Moon Rising © Creedence Clearwater Revival, 1969

Überschrift also inspired by: The Greenhouse Effect © Plan B, 1989

Lyrics: There Is an End © The Greenhorns feat. Holly Golightly, 2005

All the Young Dudes © Mott the Hoople, 1972

Glashaus | Eichenstraße 4 | 12435 Berlin-Treptow

Björn “the Hörn” Höcke (*1972 in Lünen/Nordrhein-Westfalen)

Never let me down / Angel Trumpets & Devil Trombones.

Street Corners: Kreuzberg © Kai von Kröcher, 2019

 

Yes, there were japes recalling the years of lost paths. +++ “Der Künstler formally not known hat einen Einfall.” +++ Was sind eigentlich Japes? +++ Irgendeine Stimme tief in mir drin hebt warnend die, äh, Stimme: Dass das keine so gute Idee wäre, jetzt das Konzept preiszugeben, das ich momentan mühsam erarbeite. Man darf sich das sowieso keinesfalls so vorstellen, dass ich an einem Schreibtisch sitze, unter einer kalten Schreibtischlampe, und mühsam Bögen ausgebreiteten Millimeterpapiers beschreibe, das ist Quatsch. Ich habe gar keinen Schreibtisch – da fängt es ja schon mal an! +++ Angefangen, wo wir schon einmal dabei sind, angefangen hat es gestern mit dem Bild oben: Irgendwie ein ganz okayes bis gar nicht so schlechtes Bild, doch irgendwie auch nicht der Hit. Und als ich heute im goldenen Schein der Spätnachmittagssonne zu Bauhaus rüber in die Hasenheide getigert bin, einen Traps unterm Arm, und auf dem Parkplatz der Neuen Welt choreografierten sich gerade verschiedene Gruppen hauptsächlich polnischer Tänzer anscheinend auf irgendeinen Wettkampf im Huxley’s ein. Jedenfalls, da schlich ein sehr buckliger Mann an mir vorbei, der hatte den Oberkörper rechtwinklig vornüber gebeugt und kam schwer atmend kaum von der Stelle. Jemand bot ihm seine Hilfe an, doch keuchend lehnte er ab. Seit der Geburt meines Sohnes jedenfalls (“… jetzt kommt er wieder mit der Leier!”). Seit der Geburt meines Sohnes jedenfalls, ich war ja schon früher ein mehr oder minder empathischer Mensch – doch seit der Geburt meines Sohnes jedenfalls habe ich einen noch einmal ganz anderen Blick auf die Menschen bekommen. +++ Eigentlich wollte ich ja jetzt einen Dichtungsring in der Dusche auswechseln und nebenbei die Sportschau im Ersten laufen lassen – doch bin ich nun gerade im Flow: Einen anderen Blick jedenfalls, blablabla – und da stelle ich mir jetzt immer die Gestrandeten vor, die zu kurz und unter die Räder Gekommenen, die einen an jeder Straßenecke Anbettelnden, die den Mülleimer Durchsuchenden, die ihrer Drogen- und Alkoholsucht Erlegenen, die Missgestalteten, die abgrundtief Hässlichen, die einfach verrückt Gewordenen. Die stelle ich mir unweigerlich als kleines Kind vor, als Säugling kurz nach der Geburt im Arm ihrer Mutter. +++ Im Geiste bezeichne ich mein kreatives Tief derzeit als meine Never Let Me Down-Phase, aber das versteht jetzt wieder fast keiner. +++ Frohe Ostern allen da draußen an den Empfangsgeräten – bleiben Sie sauber!!!

 

Überschrift inspired by: Never Let Me Down © David Bowie, 1987

Überschrift also inspired by: From Chaos to Harmony © Ian Brown, 2019

Lyrics: No One’s Easy to Love © Sharon Van Etten, 2019

THF / No One’s Easy to Love.

Standing on a Street Corner: Tempelhof © Kai von Kröcher, 2019

 

Can’t you fuckin’ hear, what’s wrong with you. +++ “Der Künstler formally not known ist auf der Suche nach dem inspiratorischen Ich: lapidar bildet er ab, was er unpolitisch als Street Corners bezeichnet.” +++ Frohe Ostern allen an den Empfangsgeräten da draußen – Freitagabend Swing-Tanzen verboten!!!

Überschrift inspired by: Flughafen Berlin-Tempelhof – nahm 1923 den Linienverkehr auf, stillgelegt seit 2008 unter dem Namen “Tempelhofer Freiheit”

Überschrift also inspired by: No One’s Easy to Love © Sharon Van Etten, 2019

Bildunterschrift inspired by/Lyrics: Sweet Jane © Lou Reed, 1978 (live)

Take No Prisoners © Lou Reed, 1978

 

Super Sad Generation / Hate it when you leave.

Kreuzberg, Hochbahn © Kai von Kröcher, 2019

 

»Hallo, ich bin Kai – bist du mein Blind Date?« »Äh, ja … – aber auf den Fotos sahst du so gut aus?!« +++ Seit meinem Abschied von der Politbühne damals fühlt sich das Leben auf einmal ganz unbeschwert an. Und ich ganz allein könnte die Welt jetzt eh nicht mehr retten, da beißt wohl die Maus nicht den Faden ab. +++ Was macht eigentlich Hans Meyer? +++ Wer war Hans Meyer jetzt nochmal? +++ Wussten Sie beispielsweise, dass es kein Mumps mehr gibt? Das war mir vollkommen neu! +++ Das Foto heute ist noch einmal ein Still Life aus meiner Hochbahn-Phase – passt irgendwie super zu Ostern. +++ Ostern ist doch jetzt bald?

 

 

Überschrift inspired by: Super Sad Generation © Arlo Parks, 2019

Überschrift also inspired by: Hate It When You Leave © Keith Richards, 1992

Zitat: Radiowerbung (feat. Hua-Ai Weiwei) © Deutsche Telekom, 2019

Hans Meyer (*1942 in Briesen bei Bilin, Reichsgau Sudetenland)