If I can’t have you I don’t want nobody, baby. +++ So ein Durchbruch auf den allerletzten Metern ist vom Feeling her eine ganz feine Sache – wie beim Fußball das entscheidende Tor in der 93. Minute. Aber muss es denn ausgerechnet die Serie mit dem Kinderwagen sein? +++ Was haben Sie denn gegen meine anderen Bilder, wie das heute (oben) zum Beispiel vom Holzmarkt?! +++ „Urlaubsfotografie“, nicht wirklich Ihr Ernst?! +++ In Zukunft schreibe ich meinen Namen mit drei Ö – man sieht sich im Leben immer zweimal…
We’ve come a long way, baby! You know, I hope and I pray that you believe me. +++ Noch vor seiner unmissverständlichen Absage einem möglichen Tempolimit gegenüber – würde man alle Bleifüßer im Land nun auch noch an die AfD verlieren, dann aber gute Nacht, liebes Deutschland! Nach meinem letzten Post neulich jedenfalls bekam ich einen Anruf von Steffen Seibert, dem Schabowski der Bundesregierung: Ich möge „die doch bitte nicht immer ‚die Weinkönigin‘ nennen“, die sei doch „sehr nett“, okay! +++ Was hat es mit dieser Überschrift heute auf sich? Gut, das war in den Achtzigerjahren, eine mittlere Sommeraffäre in einer mittleren Großstadt am Rande des dämmernden Zonenrands. Da musste ich neulich gerade dran denken, als mir der Schlafmangel Spätgebärender bleiern durch alle Blutbahnen kroch: Where Hides Sleep, ein Song von dem Album Alf der früheren Yazoo-Sängerin Alison Moyet. Das hörten wir in jenem Sommer oft, und ich hatte nicht weiter darüber nachgedacht – und mir Hides anfangs als eine Art Schafe vorgestellt, Heidschnucken vielleicht. Und der Song ginge wohl einfach nur darum, wo diese dann immer so schliefen. +++ Die mittlere Sommerromanze hat mich dafür dann irgendwann ausgelacht, haha. +++ Ach so, genau – ich hatte davon vor einiger Zeit ja schon groß rumgetönt: Ich hätte jetzt immer die Kamera dabei, wenn ich mit Otto im Kinderwagen umherfahre. Habe ich dann natürlich nie gemacht, hab ja noch andere Dinge zu tun. Gestern dann aber, … und unterwegs dachte ich so, mit so einem Scheiß hat man dann seinen Durchbruch: „Der Künstler Blablabla hat ein fotografisches Konzept entwickelt, da schiebt er im Kinderwagen seine persönliche Zukunft, verkörpert durch den stets unsichtbar bleibenden Sohn, an prosaische Orte und wirft damit Fragen auf zu unserem Selbstbild und unserem Leben.“ +++ Prosaische Orte, die sind das Gegenteil von lyrischen Orten – heute kein Füßchenspiel?
Where hides sleep, is she watching me. +++ Okay, die Pfälzer Weinkönigin, zum Abschluss der Grünen Woche versprach sie am gestrigen Nachmittage in Berlin vor Vertretern der bundesrepublikanischen Füßchen-Lobby. Das Füßchenaufessverbot jedenfalls soll noch in der laufenden Legislaturperiode gekippt werden. Im Dschungel der Politik drohe ich mich stets zu verlaufen, auf gut Deutsch also gesagt: ich verstehe immer nur Bahnhof. Doch dem Bundeskanzler Kohl dürfte der Gesetzesvorstoß, so es denn einer ist. Dem Kanzler Kohl jedenfalls dürfte das gut gefallen, der kann sich schon mal die Serviette in den Hemdkragen stecken. +++ Heute vor 74 Jahren befreiten „die Russen“ das Konzentrationslager Auschwitz, das darf man schon kurz mal erwähnen: Wie es dem Höcki wohl geht? +++ Die Bilder sind von gestern, für den Schnee war ich leider zu langsam.
I used to love caves stumble out into that pink sky. +++ Montag früh stand die Füßchenpolizei bei uns vor der Tür – ein Schreck in der Morgenstunde, das kann ich Ihnen aber sagen. Was war passiert: Bei Deko-Behrendt steht Helmut Kohl unter Verdacht, eine Der Papa vom kleinen Otto-Maske mitgehen lassen zu haben. Sagt man das so? Denunziert hat ihn Björn „Höcki“ Höcke, der probiert gerade ein Joseph Goebbels Kostüm für Arme an (12,99 €), als ihm der Bundeskanzler verdächtig vorkommt. Daraufhin nimmt die Füßchenpolizei die Ermittlungen auf und klingelt uns um halb zehn aus dem Bett. +++ Der AnnenMayKantereit-Typ hatte am Ende dann übrigens doch nicht bei uns – sondern bei Leuten gepennt, die er kennt. +++ Bei Theresa May nämlich, Drowning Street No. 10, Spaß muss sein! +++ Wenn die Posts hier neuerdings formal nicht zu Ende gefeilt scheinen: Wie gesagt, den Takt im Moment gibt zum Beispiel der Mittagsschlaf vor – beim ersten Hahnenschrei ist der Bloggertraum aus. +++ Muss es korrektererweise nicht heißen: „Joseph Goebbels für Arme“-Kostüm? Ergäbe schon irgendwie ein bisschen mehr Sinn. Goebbels übrigens war früher Schlagzeuger der Deutsch Amerikanischen Freundschaft, der hat ganz nebenbei auch das Internet erfunden, ein Kosmopolit durch und durch – deshalb schreibt er sich auch mit „oe“. +++ Das Foto heute ist ein eigentlich schiefgegangenes Experiment: Oranienstraße an einem Samstagnachmittag. +++ In der Oranienstraße hatte Höcki seinerzeit auch den Computer erfunden, im Hinterhof der Hausnummer 6 nämlich – naja, ist nicht ganz richtig, aber Spaß muss schon sein.
Überschrift inspired by Björn Höcke (* 1972 in Lünen)
Und was ihr, was ihr haben sollt, das ist Anerkennung, für alles. Alles, was ihr so tut, da im Hintergrund, oder so. +++ Das ist natürlich gut gemeint von denen, keine Ahnung: Administratoren? Sitebuildern? Silicon-Valley-Typen? Die jedenfalls, die die Benutzeroberflächen in regelmäßigen Abständen upgraden, falls man das so nennt. Wie beim TÜV Rheinland zum Beispiel, stimmt das? +++ Lieb gemeint jedenfalls, und wenn man dann höchstens einmal kurz Zeit hat. Wenn man nur kurz etwas Zeit hat, während der Bub seinen Mittagsschlaf hält. Wettlauf gegen die Zeit: Mit dem nächsten Hahnenschrei zerplatzt wieder ein Bloggertraum. Und dann haben diese Internet-Designer da oben wieder einmal den ganzen Workflow umgestellt. Damit ich noch leichter arbeiten kann! Alles komplett anders, erstmal in Ruhe das Tutorial anschauen. Interessiert Sie das überhaupt? +++ Und was ist mit Catweazle?
Ich dreh hier gleich durch, „wir haben Ihre Webseite aktualisiert, damit Sie noch besser arbeiten können.“ Oder so. Und was ist jetzt mit dem lustigen Füßchenspiel? Wo der dicke Walfisch bei einem großen deutschen Drogeriemarkt am Kottbusser Tor…
… ach so, verstehe. +++ Okay. +++ Also, das erzählte der kleine Otto neulich vorm Einschlafen. Wie er mit dem dicken Walfisch Windeln kaufen gefahren ist. Windeln für den dicken Walfisch, mit der U1 zum Kottbusser Tor. Dann die Rolltreppe runter und in den Drogeriemarkt rein. +++ Kottbusser Tor, Drogerie, hahaha. +++ Naja, jedenfalls ein paar Bürger da drinnen am Pöbeln: „Was fällt Ihnen ein und so, nicht vordrängeln, pipapo.“ Da geht die Tür auf zum Lager und Dirk Rossmann kommt raus: „Was ist hier los, was wollen Sie, pipapo.“ Der dicke Walfisch: „Ich brauche Windeln.“ Können Sie sich vorstellen: Windeln für den dicken Walfisch, und Dirk Rossmann wieder ins Lager – und kommt wieder raus mit einem Paket Windeln für den dicken Walfisch. +++ Bei Dirk Rossmann denke ich komischerweise immer an „Mister Dax“, Dirk Müller – der war da übrigens auch gerade im Laden, hat sich bei Rossmann einen Kajalstift gekauft. +++ Gestern war Premiere von Immenhof in Halle an der Saale. Gefiel mir sehr gut. Tolle Bilder, ganz ohne Quatsch. Kameramann Friede Clausz kommt ja tatsächlich aus Halle, der hatte es natürlich nicht weit. +++ Mein Patenkind jedenfalls war völlig begeistert, der Film sei noch besser als Ostwind, ich kenne mich da nicht so aus. +++ Und was hat das jetzt mit Catweazle zu tun?
Wenn ich ein Junge wär‘, das wäre wunderschön: dann könnt‘ ich jeden Tag in langen Hosen geh’n. +++ Aus aktuellem Anlass muss die Fortsetzung zu Das lustige Füßchenspiel mit Otto und seinem Papa heute leider entfallen. Zur Erinnerung – was bisher geschah: Am Wolfgangsee verguckt Bundeskanzler Kohl sich in die Füßchen vom kleinen Otto. Der Modezar Mosi findet das „ssupperssuppi“ und Ursula Strauss Ottos Papa „eh ssuuppa“, der Sänger von AnnenMeyKantereit sucht was zum Pennen. +++ Wäre mein Sohn eine Ottilie, dann wäre sie jetzt (und auch völlig zu Recht) wahrscheinlich sehr stolz auf mich: Ein Foto von mir hat es in die aktuelle Ausgabe der Popcorn geschafft – als Faltposter zum Herausnehmen! +++ Wenn Träume wahr werden! +++ Und damit grüße ich Frinkie, den Filmproduzenten aus München – he’s a good friend of mine, it’s true!
Den dicken Walfisch kennengelernt hatte der kleine Otto irgendwann in der dritten Septemberwoche des ausklingenden Jahres. Er stand am Panoramafenster der Geburtenstation und blickte misstrauisch auf eine merkwürdig anmutende Welt da draußen, in die ihn die Werdende und unser hochehrwürdiger Bloggerpapst hier hineingeboren hatten. Direkt vor ihm erstreckte sich der Kreuzberger Urbanhafen, und darin schwamm – alles und nichts war für den kleinen Otto in seinen ersten Tagen auf dem Blauen Planeten irgendwie kaum zu glauben. Im Urbanhafen jedenfalls schwamm in just diesem Moment der dicke Walfisch und grüßte hinauf. Hinauf zu unserem kleinen Otto. Wenn er mal groß sei, wollte er wissen – wenn er mal groß sei, ob er ihn, den dicken Walfisch, ob er ihn dann vielleicht einmal auf einer seiner abenteuerlichen Reisen über die sieben Weltmeere begleiten wolle. Otto könne auf seinem Rücken reiten und Ausschau halten nach den unentdeckten Paradiesen der Südsee. Und wenn ihm zu warm würde, dann würde der dicke Walfisch ihn einfach mit einer Dusche erfrischen. +++ Und so kam es, dass Otto mit zweieinhalb Wochen auf dem Rücken des dicken Walfischs einmal die ganze Welt umrundete. Am Wolfgangsee trafen sie Helmut Kohl, der sich in die kleinen Füßchen vom kleinen Otto verguckte. Der Bundeskanzler folgte den beiden bis nach Berlin, weiterhin vom fixen Gedanken besessen, Ottos Füßchen nach Pfälzer Art aufzuessen. Und hier setzen wir unsere Geschichte fort. +++ Bundeskanzler Helmut Kohl: „Lieber Herr dicker Walfisch, wann lassen Sie mich endlich die Füßchen vom kleinen Otto aufessen?!“ Kommissar Wallander kommt um die Ecke: „Hey.“ Alle: „Hey!“ Dicker Walfisch: „Wenn jemand die Füßchen vom kleinen Otto aufessen darf, dann ist es selbstredend der Papa!“ Hier betritt Ursula Strauss die Szenerie. Ursula Strauss: „Der Poppa … – der’s eh suppa!“ +++ Der kleine Otto lehrt mich zurzeit, verantwortungsvoll mit dem kostbaren Gut Zeit umzugehen. Dafür bin ich ihm dankbar. Habe ich früher oft Wochen verdaddelt und dann wurde es draußen bereits wieder dunkel. Jetzt jedenfalls nutze ich jede freiwerdende Stunde, denn auch Claus Hipp will von irgendwas leben! +++ Die vergangenen Tage setzte ich mich daran, meine Webseite zu erweitern. Normalerweise bin ich kein Freund von Demokratie in der Kunst, das sage ich Ihnen gleich! Ich stelle gern vor vollendete Tatsachen. Den Senf von jedem Dahergelaufenen brauche ich nicht. Normalerweise nicht. Aber heute bin ich mir doch mal ein klein bisschen unsicher: Ist das mittlerweile viel Kraut & Rüben, da auf der Seite? Ist weniger auch in diesem Fall mehr? +++ Besuchen Sie die Seite gerne mal wieder, die Anschrift lautet kaivonkroecher.de – unter „Portfolio“ finden Sie viele gesammelte Werke. +++ Zum Beispiel heute das Bild da oben: das habe ich gestern aus alten Negativen zusammengeschustert, als Otto mit seiner Mama on the Road war. +++ Aber ist das okay?
Heute bei Das lustige Füßchenspiel mit Otto und seinem Papa: Mosi ist weitergezogen, Kai von Kröcher macht eine Entdeckung, Helmut Kohl will die Füßchen aufessen, um die Ecke biegt der Typ von AnnenMayKantereit. +++ AnnenMayKantetereit-Typ (Stimmlage wie Christian Kohlund): „Kann ich mal heute hier pennen?“ +++ Okay, Otto hatte von Lego zu Weihnachten sich den Großstadtschlachthof gewünscht – mit Abladerampe und Kälbertötungsbox. Fand ich zwar irgendwie besser als irgendwas mit Computer. Am Ende bekam er dann aber das Wallstreet-Set von Playmobil, das halte ich für pädagogisch doch wesentlich wertvoller. +++ So, jetzt muss ich Schluss machen, das mit der Entdeckung erzähl‘ ich beim nächsten Mal.