Don’t Get Me Wrong / Like a cat in a bag waiting to drown.

Fiktive Postkarten: Once Upon a Time in Berlin-Mariendorf © Kai von Kröcher, 2024

 

Ein glückliches Ende gibt es nur, wenn die Story in dem Moment endet, in dem der Protagonist das Ziel erreicht, das er verfolgt hat.“ +++ Wissen wir ja. +++ Falls Sie sich für Sprache im Allgemeinen genauso interessieren wie peripher, sind Sie beim Post gestern (Through the yard of blonde girls/Anm.d.Red.) möglicherweise ins Stutzen gekommen. Nach dem Motto: Was meint er genau? +++ Wenn man es nämlich auf die linguistische Goldwaage legt, habe ich gestern beschrieben, wie ein junger Mann versucht hat, eine durchsichtige Plastikumhängetasche zu „verticken“. In Wahrheit natürlich aber wollte er die weiße Perserkatze verticken. Die konnte einem in diesem Moment äußerst leidtun. Vor meinem Sohn habe ich das Thema bewusst gar nicht darauf gelenkt. Die passte nämlich wirklich gerade mal so rein in die enge Umhängetasche; ein Wunder, dass sie noch Luft bekam. +++ Erinnern Sie sich an diese kurze Mode, dass es aus China hier winzige Reptilien zu kaufen gab, die in Kunstharz oder so eingeschweißt oder gegossen waren? Lebend, versteht sich. Wo man allein beim Gedanken daran schon Beklemmungen bekam und sofort wieder dachte: „Mann, ihr Chinesen!“ +++ Na gut, aber wissen wir denn, was sich auf der Postkarte hier hinter der Hecke in Mariendorf (oben) abspielt … ?

 

Überschrift inspired by: Don’t Get Me Wrong © The Pretenders, 1986

Überschrift also inspired by: The Drugs Don’t Work © The Verve, 1997

Text: Dr. Stotz zu Tom in Melody (Roman) © Martin Suter, 2023

Schreibe einen Kommentar